Die Anleger in Deutschland befinden sich in wechselnden Stimmungen

Momentan sieht es bezüglich der Eurokrise ja wirklich nach einer echten Entspannung aus. Dennoch hält sich am heutigen Mittwoch die Kauflaune der Anleger im Dax schon sehr in Grenzen, Grund sind hier die recht schwachen Vorgaben, die aus den USA kommen.

Die Richtung am Aktienmarkt in Deutschland wurde am heutigen Mittwoch bestimmt durch leichte Verluste. Die Händler sagten, dass die Schwäche der US-Börsen, die im späten Handel auftraten, etwas belastend sei.

Direkt nach Start der Börse verlor der Dax dementsprechend 0,13 Prozent, er lag bei 7069 Punkten. Es war aber auch bereits am Tag zuvor so gewesen, dass der Dax unter einigen Gewinnmitnahmen leiden musste, und das nachdem der Tag überwiegend recht freundlich verlaufen war. Er schloss so am Tag zuvor prozentual unverändert. Zur Mitte der Woche hin büßte der TecDax 0,25 Prozent ein, er stand bei 800 Punkten. Ebenfalls im Minus zeigte sich der MDax, hier waren es 0,01 Prozent weniger. Allerdings stand er dann mit 10.820 Punkten beinahe unverändert.

An der New Yorker Wall Street waren es die enttäuschenden Konjunkturdaten, die die Stimmung belastet hatten. Im März sank dann auch noch das Verbrauchervertrauen, und die Inflationsrate stieg zudem an auf einen Stand, der so hoch war wie schon seit gut zehn Monaten nicht mehr.

Der Chef der Fed, der US-Notenbank, Ben Bernanke, warnte an dieser Stelle, dass es „noch lange keine ausgemachte Sache“ sei, dass es zu einer tiefgreifenden Erholung der Wirtschaft der USA komme.

Allerdings gibt es auch Zeichen der Entspannung, die aus Europa kommen. Die gerade erst stattgefundenen Anleiheauktionen in Italien und Spanien seien sehr gut verlaufen, und sehr positiv wirkten auch die lobenden Worte, die der Präsident der EZB, Mario Draghi, gefunden hatte bezüglich der Hilfsmaßnahmen innerhalb von Europa. Dies sagte der Marktstratege Stan Shamu, IG Markets.

Als größte Verlierer im Dax konnte man heute Siemens und auch HeidelbergCement ausmachen. Beide verbilligten sich, und zwar je um 0,7 Prozent. Ins Taumeln geriet im SDax Praktiker, dafür waren tiefrote Zahlen verantwortlich. Die Baumarktkette gilt als angeschlagen, und im Geschäftsjahr 2011 hatte sie bereits insgesamt 554,7 Millionen Euro an Verlusten hinnehmen müssen. Daraufhin verloren auch die Aktien von Praktiker, und zwar um satte 15 Prozent. Somit lagen sie gerade einmal noch bei 1,78 Euro.

 

Bildquelle: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

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