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Beamtenkredit

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Der Beamtenkredit – ein Kredit für Beamte

 Warum gibt es ausgerechnet für Beamte einen speziellen Kredit?

Nicht alle Antragsteller sind bei den Banken gleich beliebt, es gibt immer spezielle Gruppen, die sehr gern gesehen werden. Zu diesen Gruppen zählen auch die vielen Beamten im Land. Daher gibt es bei fast jeder Bank einen speziellen Kredit, der nur an Beamte vergeben wird, der Beamtenkredit. Grund dafür sind die guten Voraussetzungen, die Beamte mitbringen.

Welche Voraussetzungen sind das?

Generell befinden sich Beamte in einer unkündbaren Stellung, und somit ist sichergestellt, dass der Beamte nicht durch den Verlust der Arbeitsplatzes in die Lage kommt, die Raten nicht mehr zahlen zu können. Noch dazu verfügen die Beamte für gewöhnlich über ein recht gutes Einkommen.

Wer genau kann diese Beamtenkredite erhalten?

Zunächst natürlich alle Beamten, aber auch Akademiker und Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie Berufssoldaten können diese Kreditart in Anspruch nehmen.

Wie sieht es mit den Laufzeiten aus?

Diese Kredite für Beamte haben für gewöhnlich eine Laufzeit, die zwischen zwölf Jahren und zwanzig Jahren liegt.

Wie hoch sind die Zinsen für gewöhnlich?

Auch hier haben die Beamten wieder einen großen Vorteil, denn die Zinssätze sind immer sehr günstig. Zudem sind die Zinskonditionen festgeschrieben für die komplette Laufzeit, und das gilt auch für ein Darlehen, das eine Laufzeit hat von zwanzig Jahren.

Was ist mit den Bearbeitungsgebühren?

Die sind hier ebenfalls sehr niedrig, bei einigen Anbietern fallen sogar kein Bearbeitungsgebühren an. Dazu kommt für gewöhnlich eine sehr schnell Bearbeitung.

Gibt es die Möglichkeit, Sonderzahlungen zu leisten?

Bei diesem Beamtendarlehen ist es jederzeit möglich, Sondertilgungen zu leisten, und somit das Darlehen entsprechend früher abzulösen. Eine Besonderheit ist hier auch, dass die Familie des Kreditnehmers auch abgesichert ist, wenn es zum Todesfall kommen sollte. Auch im Falle einer Dienstunfähigkeit des Kreditnehmers ist die Rückzahlung des gesamten Kreditbetrages ganz gewährleistet durch eine Beitragsbefreiung.

Was ist das Besondere am Beamtenkredit?

Beamtenkredite sind für gewöhnlich Darlehen, die tilgungsfrei sind, kombiniert mit einer Kapitallebensversicherung oder alternativ auch einer Rentenversicherung. Unter tilgungsfrei versteht man, dass die Rückzahlung dieses Darlehens erst erfolgt, wenn die Laufzeit vorbei ist.

Warum erst am Ende der Laufzeit?

Weil dann die Lebensversicherung oder die Rentenversicherung ausgezahlt wird, und damit wird dann der Kredit zurückgezahlt.

Wofür zahlt man dann die monatliche Rate?

Trotzdem die Abzahlung erst am Ende der Laufzeit erfolgt, muss der Beamte natürlich monatliche Raten bezahlen. Diese setzen sich dann zusammen aus den Zinsen, die er zahlen muss für das Beamtendarlehen, und dazu dem Beitrag, den er zu der entsprechenden Versicherung zahlen muss. Sollte es zu eventuellen Überschüssen kommen bei der Versicherung, werden diese natürlich auch ausgezahlt. Aus dieser Kombination von Kredit und Versicherung ergibt sich auch, dass die Familie des Beamten abgesichert ist, wenn es zum Todesfall kommen sollte.

Also ist die Versicherung der Ersatz für die Tilgungsrate?

Das entspricht den Tatsachen. Daher muss die Laufzeit dieser Versicherung auch immer der Laufzeit des beantragten Kredits entsprechen. Für gewöhnlich ist es so, dass die Lebensversicherung als Kapitalversicherung abgeschlossen wird auf den Todesfall und den Erlebensfall. Fällig wird sie, wenn die vereinbarte Laufzeit vorbei ist, oder natürlich im Todesfall. Wie bei allen Lebensversicherungen ist es auch hier so, dass die Höhe der Beiträge vom Alter abhängt, das der Beamte hat, wenn er die Versicherung abschließt.

Wie hoch ist die Kreditsumme, die man beantragen kann?

Das variiert natürlich schon etwas bei verschiedenen Anbietern, generell ist die Kredithöhe immer abhängig von der Höhe der Dienstbezüge, die der Beamte hat. Üblicherweise werden hier Kredite vergeben, die bis hin zum zwanzigfachen oder auch bis zum vierundzwanzigfachen des Nettoeinkommens betragen. Generell kann man sagen, dass die Kredite für Beamte durchschnittlich im Rahmen zwischen 10.000 Euro und 80.000 Euro liegen. Es kann aber durchaus auch vorkommen, dass Summen vergeben werden, die darüber liegen.

Gibt es dafür eine Voraussetzung?

Ja, eine gibt es, irgendwelche anderen Kredite oder Darlehen, die eventuell bestehen, müssen abgelöst werden, wenn das Beamtendarlehen gewährt werden sollte. Es gibt hier nur eine einzige Ausnahme, und das sind Darlehen, die grundbuchlich gesichert sind, also beispielsweise Baudarlehen.

Gibt es Einschränkungen beim Verwendungszweck?

Jeder Antragsteller kann nach Genehmigung des entsprechenden Beamtenkredits das Geld nutzen, wie er mag, es gibt hier keinerlei Beschränkungen. So wird es möglich, größere Anschaffungen zu tätigen.

Warum den Beamtenkredit nutzen?

Man kann damit schon einiges anfangen, beispielsweise bereits laufende Ratenkredite ablösen, die ja oft recht hohe Zinsen haben. Gerne werden diese Art von Kredite für Beamte genutzt, um teure Autokredite einfach abzulösen. Der Vorteil liegt hier auf der Hand, denn für das Beamtendarlehen wird der Fahrzeugbrief nicht benötigt als Sicherheit, so wie dies beim Autokredit meistens der Fall ist. So erhält man nicht nur vorzeitig den Brief, sondern kann auch viele Zinsen sparen. Eine weitere sehr gerne genutzte Variante ist es, das BAföG zurückzuzahlen. Hat man dies vor kann es durchaus passieren, dass man einen recht hohen Nachlass erhält auf den Betrag, der eigentlich zurückgezahlt werden muss.

Warum ist eine Dienstunfähigkeit abgesichert?

Generell bieten alle Kreditgeber in diesem Bereich eine Zusatzvereinbarung an, die in Kraft tritt für den Fall einer Dienstunfähigkeit oder auch einer Berufsunfähigkeit. Natürlich ist dies nicht kostenlos, ein zusätzlicher Betrag wird hier auf jeden Fall fällig. Dafür hat man aber auch die Sicherheit, dass im Falle des Falles die Zahlung von den Zinsen und auch vom Versicherungsbeitrag ganz entfällt, und der Beamtenkredit wird trotzdem wie geplant getilgt.

Wie sieht es mit den zu erbringenden Sicherheiten aus?

Hier haben die Beamten einen sehr großen Vorteil, denn das ihnen zugedachte Darlehen ist ein sogenanntes Blankodarlehen. Dies bedeutet, dass keinerlei weitere Sicherheiten erbracht werden müssen seitens des Beamten. Die einzige Sicherheit, die der Kreditgeber hat, ist eine sogenannte „stille“ Gehaltsabtretung. Sollte der Beamte den Zahlungsverpflichtungen, die er hat, nicht nachkommen, dann wird diese der Gehaltsstelle vorgelegt. Da dies keine sehr große Sicherheit ist, wurde die Kombination mit der Versicherung ins Leben gerufen, die nicht nur dem Kreditgeber Sicherheit gibt, sondern auch der Familie des Antragstellers.

 

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