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Rekord bei den Arbeitslosenzahlen in der Eurozone

Einen recht traurigen Rekord konnten die Arbeitslosenzahlen für die Eurozone aufstellen. Mehr als 18 Millionen Menschen in Europa sind momentan ohne Arbeit. Zum ersten Mal wurde hier die Marke von 18 Millionen Arbeitslosen durchbrochen. Es gibt einige Krisenländer, in denen man mit gutem Recht von einer sehr dramatischen Situation sprechen kann. Nur Deutschland steht diesem Trend entgegen.

Somit erreichte auch die Arbeitslosenquote einen absoluten neuen Rekordwert, dieser liegt bei 11,3 Prozent. Laut Eurostat war es aber bereits im Juni so, dass die Quote bei diesem Wert lag, allerdings musste sie zunächst nach oben korrigiert werden. Allerdings lag im Monat zuvor die Arbeitslosenzahl in allen 17 Ländern Europas noch unter der Marke von 18 Millionen, 17,9 Millionen waren es im Juni.

Ganz besonders hart trifft es in der Zone des Euro die Krisenländer, allen voran Griechenland und Spanien. Im Juli waren in Spanien 25,1 Prozent der Spanier arbeitslos, und das sind sogar noch mehr, als es im Monat zuvor der Fall gewesen ist. Eurostat hatte für den Juni die Arbeitslosigkeit im Land angegeben mit 24,8 Prozent. Für Griechenland gibt es die letzten Zahlen für den Monat Mai, zu dem Zeitpunkt gab es im Land eine Arbeitslosenquote von 23,1 Prozent, im April waren es nur 22,5 Prozent gewesen.

Hinter Österreich und den Niederlanden liegt Deutschland an dritter Stelle, wenn es um die Arbeitslosenquote geht. Österreich kommt auf 4,5 Prozent, die Niederlande auf 5,3 Prozent, und den dritten Platz teilt sich Deutschland mit Luxemburg, beide Länder haben je 5,5 Prozent Arbeitslosigkeit. Diese Zahlen stammen aus der Berechnung von Eurostat. Demnach ist Deutschland eines der Euro-Länder, die die niedrigsten Arbeitslosenquoten haben.

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