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Dax kann sich wieder etwas erholen

Dax kann sich etwas erholener Start in die neue Handelswoche ist nicht so gelungen, wie man sich das an der Börse vielleicht vorgestellt hat. Gleich zu Beginn des Handels musste der Dax ein Minus hinnehmen von 0,2 Prozent und rutschte unter die Marke von 9.000 Punkten. Allerdings gelang es dem Dax im weiteren Verlauf des Morgens, sich wieder etwas zu erholen. Wieder ist es die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die belastend wirkt auf den Leitindex.

Nachdem der Dax am Morgen auf 8.998 Punkte gesunken war, konnte er wieder zulegen um 0,2 Prozent, so dass er nun bei 9.024 Punkten steht. Am Mittwoch wird wieder der Offenmarktausschuss der Fed zusammenkommen, dieser bestimmt über die Geldpolitik der Fed. Am Abend des Mittwochs wird dann bekanntgeben, ob die Notenbank nun doch bald ihre Anleihekäufe zurückfahren wird. Etwas zulegen konnte heute auch der MDax, er gewinnt 0,2 Prozent dazu und steht bei 15.950 Punkten. Beim TecDax ist ein Plus zu verzeichnen von 0,4 Prozent, somit erreicht der Index 1.116 Punkte. Sogar 0,7 Prozent konnte der EuroStoxx 50 zulegen.

Die Marke von 9.000 Punkten gilt als psychologisch sehr wichtig, und am Freitag war es dem Dax so gerade eben noch gelungen, sich oberhalb dieser Marke zu halten. Unter anderem standen an diesem Morgen die Einkaufsmanager-Daten im Blickpunkt aus der Euro-Zone. Die Wirtschaft innerhalb der Euro-Zone konnte zum Ende diesen Jahres doch noch etwas zulegen. Eine Erholung ist vor allen Dingen im Industriebereich zu verzeichnen, hier sorgen anziehende Aufträge und eine ansteigende Produktion dafür, dass dieser Bereich sich schneller erholen kann, als man dies bisher erwartet hat. Etwas an Schwung verloren haben dagegen die Dienstleister, dies geht hervor aus der Markit-Umfrage, die am heutigen Montag veröffentlicht worden ist.

Sieger im Dax bei den Einzelwerten sind heute die Aktien von der Deutschen Telekom. Sie konnten bis zu 4,1 Prozent zulegen. Grund dafür sind wohl Spekulationen bezüglich einer geplanten Offerte für T-Mobile US von Sprint, die sich in Milliardenhöhe befindet. Schon am Freitag konnten die Aktien beider Unternehmen in den USA gut zulegen. Auch die Titel von der Commerzbank können sich im oberen Teil des Dax platzieren, sie legten 2,4 Prozent zu. Am unteren Ende des Dax sind die Aktien von Fresenius Medical Care zu finden, sie gaben 0,7 Prozent ab.

Die Gewerkschaft Verdi nutzt die Vorweihnachtszeit, um noch einmal den Druck zu erhöhen auf den Versandhändler Amazon. Heute rief die Arbeitnehmervertretung nicht nur die Beschäftigten in Leipzig und Bad Hersfeld dazu auf zu streiken, sondern zum ersten Mal auch die Beschäftigten in Graben.

Für den heutigen Tag stehen neben dem Einkaufsmanager-Index von der HSBC für den Monat Dezember und dem Einkaufsmanager-Index der Euro-Zone vom Markit-Institut auch noch aus den USA die Industrieproduktion an für den November und der Nettokapitalfluss für den Monat Oktober an, und veröffentlicht wird dort noch der Empire State Index, der Frühindikator für die Konjunktur für den Monat Dezember.

Am morgigen Dienstag steht der ZEW-Konjunkturbericht an für den Monat Dezember. Zudem gibt es noch Informationen zur Lage der Wirtschaft vom Ifo-Institut. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts wird am Mittwoch veröffentlicht werden für Deutschland. Am gleichen Tag wird auch die Ratssitzung stattfinden von der Europäischen Zentralbank. Zudem wird auch die Fed ihren Zinsentscheid bekanntgeben. Der Zinsentscheid von der Bank of Japan steht am Freitag an. Veröffentlicht werden die Erzeugerpreise für den November und der GfK-Konsumklimaindex für den Januar für Deutschland.

 

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