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Der Dax fährt wieder Achterbahn

Dax legt Achterbahnfahrt hinIn den vergangenen Wochen kam es ja des öfteren einmal vor, dass der Dax eine Achterbahnfahrt hingelegt hat. Auch heute ist dies wieder der Fall. Am Vormittag schwankt der Leitindex zwischen Gewinnen und Verlusten. Erneut sind es die weiter sinkenden Ölpreise, die die Anleger verunsichern, und auch die bevorstehende Fed-Zinsentscheidung macht es den Anlegern nicht leichter. Die sonst übliche Jahresendrally scheint in diesem Jahr auszufallen, zumindest entsteht momentan dieser Eindruck.

Auf und ab, das ist zur Zeit die Richtung des Dax. Der Leitindex war mit 9.366 Punkten in den Tag gestartet, und rutschte kurz danach ab auf 9.220 Punkte. Dann ging es aber doch wieder aufwärts, so dass der Index bis zu 9.392 Punkten erreichen konnte. Am späten Vormittag verbucht der Dax ein Plus von 0,7 Prozent, er notiert bei 9.397 Punkten. Auch der MDax und der TecDax können ein Plus verbuchen. Während der MDax 0,4 Prozent zulegt und 16.217 Punkte erreicht, ist das Plus beim TecDax nur sehr gering, er erreicht 1.304 Punkte.

Mit einem Plus von 2,4 Prozent setzten sich die Aktien von Daimler an die Spitze des Dax unter den Einzelwerten. Danach folgen die Titel der Lufthansa mit einem Zuwachs von 2,3 Prozent. Die Airline kann zur Zeit vom Verfall des Ölpreises profitieren. Jeweils 1,7 Prozent legen die Werte von Continental und der Deutschen Telekom zu. Mit einem Minus von 0,5 Prozent rutschen die Papiere von Lanxess an das Ende des Dax. Die Werte von Adidas und der Deutschen Bank geben jeweils 0,4 Prozent nach.

Im MDax geht es an der Spitze recht eng zu, hier liegen die Titel von Rheinmetall und MTU Aero Engines mit jeweils 3,2 Prozent an der Spitze. Rheinmetall profitiert von einem Millionenauftrag, den das Unternehmen von der US-Armee erhalten hat. Dahinter sind die Werte von DMG Mori Seiki zu finden, diese legen drei Prozent zu. Schlusslicht im Nebenwerte-Index sind die Papiere von Rheinmetall, diese verlieren 2,9 Prozent. Trotzdem das Unternehmen eine Dividendenzahlung angekündigt hatte, geben die Aktien des Unternehmens ab. Ein Minus von 2,5 Prozent müssen die Werte von GEA Group hinnehmen.

Größter Gewinner im Technologieindex sind die Werte von SMA Solar, diese legen 3,6 Prozent zu. Für Carl Zeiss Meditec geht es 2,3 Prozent aufwärts, und die Titel von Freenet legen 2,2 Prozent zu. Im unteren Teil des TecDax gibt es einige Verlierer zu finden, die rote Laterne halten hier die Papiere von Morphosys mit einem Abschlag von 2,3 Prozent. Für die Werte von Drägerwerk geht es 2,2 Prozent abwärts, und die Aktien von BB Biotech müssen zwei Prozent abgeben.

Seitens der Experten geht man davon aus, dass es für den Dax auch noch weiter abwärts gehen könnte, da positive Nachrichten zur Zeit Mangelware sind. Gerade der Verfall des Ölpreises und die nahende Sitzung der US-Notenbank Fed machen den Anlegern zu schaffen. Am morgigen Mittwoch wird es vielleicht näheren Aufschluss darüber geben, ob und wenn ja wann die Bank ihre Niedrigzinspolitik einstellen wird. Dazu steht in Griechenland am morgigen Tag auch der erste Gang zur Präsidentenwahl an.

Auch die Entwicklung der Wirtschaft in China besorgt die Anleger, zum ersten Mal seit sieben Monaten musste die Industrie des Landes in diesem Monat eine rückläufige Entwicklung verkünden. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex von HSBC und dem Markit-Institut wurde heute veröffentlicht, dieser sank ab auf 49,5 Punkte von zuvor 50,0 Punkten. Seitens der Experten war man davon ausgegangen, das der Index unverändert bleiben würde. Somit hat der Wert die wichtige Marke von 50 Punkten unterschritten, ab der ein Wachstum angezeigt wird.

Auch aus Deutschland kommen heute Zahlen, dazu zählt auch der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, ebenso wie der Dienstleistungsindex für den laufenden Monat. So konnte der Einkaufsmanagerindex ein Plus von 1,7 Punkten verbuchen, er erreicht 51,2 Punkte von zuvor 49,5 Punkten. Dagegen musste der Dienstleistungsindex ein Minus hinnehmen, er verlor 0,7 Punkte und rutschte auf 51,4 Punkte ab. Weiterhin steht noch die ZEW-Konjunkturerwartung an für den Monat Dezember.

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