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Wieder fährt der Dax Achterbahn

Dax bleibt seiner Achterbahnfahrt treuNach oben und nach unten, so langsam scheint sich der deutsche Leitindex an dieses Rauf und Runter zu gewöhnen. Auch heute findet er zunächst keine eindeutige Richtung. Im Fokus stand bei den Anlegern heute die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs bezüglich der Ankäufe von Staatsanleihen, die seitens der EZB geplant sind. Grünes Licht für diese Käufe gab bereits der Generalanwalt des EuGH, und auch Mario Draghi ist sehr positiv gestimmt.

Am gestrigen Dienstag konnte der Dax ein gutes Plus verbuchen, heute sieht dies wieder ganz anders aus. Der Dax startete mit 9.810 Punkten in den Tag. Dann legte er leicht zu, gab wieder ab, stieg wieder an, und dann ging es endlich aufwärts für den Leitindex. Zwischenzeitlich verlor der Dax auf bis zu 9.792 Punkte, stieg dann aber wieder auf bis zu 9.962 Punkte. Am Mittag allerdings muss der Dax wieder Punkte abgeben, er verliert 0,3 Prozent und fällt auf 9.911 Punkte. Der MDax gibt minimal ab, er notiert bei 17.401 Punkten. Der TecDax verliert etwas mehr, er gibt 0,2 Prozent ab und erreicht 1.432 Punkte.

So gibt es im Dax heute nicht allzu viele Gewinner, aber dafür umso mehr Verlierer. Die Spitze des Index sicherten sich die Aktien von Fresenius mit einem Plus von 1,2 Prozent. Um ein Prozent geht es aufwärts für die Titel von der Deutschen Telekom, und 0,7 Prozent legen die Werte von Fresenius Medical Care zu. Größter Verlierer und somit Schlusslicht im Leitindex sind die Aktien von ThyssenKrupp, diese müssen 4,7 Prozent abgeben. Für die Commerzbank gibt es ein Minus von 2,9 Prozent, und die Papiere von Lanxess und RWE verbuchen ein Minus von jeweils 2,3 Prozent.

Auch der MDax hat einige größere Verlierer zu bieten, hier nehmen die Titel von Aurubis den letzten Platz ein mit einem Minus von 5,7 Prozent. Die Werte von Klöckner geben 3,8 Prozent ab, und für die Papiere von Salzgitter geht es drei Prozent abwärts. Den ersten Platz übernehmen die Werte von Osram mit einem Plus von 1,4 Prozent. Bei Airbus geht es 1,3 Prozent aufwärts, und einen Zuwachs von 1,2 Prozent erreichen die Aktien von Gerry Weber.

Nicht viel anders zeigt sich auch das Bild im TecDax. Dort liegen die Titel von Drillisch an der Spitze mit einem Plus von 1,6 Prozent. Dahinter platzieren sich die Werte von Nemetschek, diese legen 1,1 Prozent zu. Auf dem dritten Platz befinden sich die Werte von Stratec, diese gewinnen 0,8 Prozent hinzu. Schlusslicht im Technologieindex sind die Titel von Aixtron mit einem Abschlag von vier Prozent. Für die Aktien von Manz geht es 2,8 Prozent abwärts, und RIB Software verlieren 2,2 Prozent.

Bei den Anlegern machen sich Ängste breit aufgrund der Verluste der Kurse an den Börsen in Japan und den USA. Im Fokus der Sorgen steht hier die Konjunktur der größeren Volkswirtschaften. Kurz zuvor hatte die Weltbank ihre Prognosen zurückgenommen für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr. Zuvor war man von einem Plus in Höhe von 3,4 Prozent ausgegangen, nun wurde diese Prognose reduziert auf drei Prozent. Auch die Prognose für das kommende Jahr wurde geändert, statt 3,5 soll es dann nur noch ein Wachstum von 3,3 Prozent geben.

Die Stimmung der Anleger etwas aufhellen konnten erneute Äußerungen von Mario Draghi bezüglich eventueller Anleihekäufe durch die Zentralbank. In einem Interview in der „Zeit“ bekräftigte der Präsident der EZB erneut die Bereitschaft der Notenbank dazu. Gute Nachrichten kommen zur Zeit aus den USA von der dort am Montag begonnenen Berichtssaison. Da am Montag bereits Alcoa mit guten Zahlen aufwarten konnte geht man davon aus, dass auch noch andere Unternehmen positive Zahlen veröffentlichen werden.

 

 

 

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