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Weitere Aufhellung beim Ifo-Geschäftsklimaindex

Wieder einmal ist der Ifo-Geschäftsklimaindex in der Lage, ein positiveres Bild zu schaffen, er konnte sich wieder etwas aufhellen, und das zum zweiten Mal hintereinander. Im Bereich der Industrie konnten die Erwartungen an den Export stark ansteigen, viele andere Branchen schauen allerdings etwas weniger optimistisch nach vorne.

Ganz leicht konnte sich die Stimmung aufhellen in den Chefetagen der Unternehmen in Deutschland in diesem Monat. Somit stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex an um 0,2 Punkte und erreicht 105,9 Punkte. Dies wurde heute Morgen mitgeteilt durch das Ifo-Institut mit Sitz in München. Das Institut hatte wider einmal eine Umfrage durchgeführt unter 7.000 Managern. Schon zum zweiten Mal nacheinander konnte der Index so steigen. Seitens der Ökonomen hatte man bereits mit diesem Ergebnis genau gerechnet. Kai Carstensen, der Konjunkturchef des Ifo-Instituts, sagte, dass die Konjunktur in Deutschland ihren Kurs halte.

Seitens der Unternehmer werden die Aussichten für das nächste halbe Jahr ein klein wenig besser eingeschätzt als noch den Monat zuvor. Hier konnte das dafür zuständige Barometer um 0,9 Punkte zulegen, es erreicht somit 102,5 Punkte. Hier lagen die Ökonomen mit der Schätzung daneben, denn sie hatten lediglich gerechnet mit 102 Punkten. Schlechter wurde dieses Mal allerdings die Lage bewertet. Hier fiel der Index ab um ganze 0,6 Punkte, er erreicht noch 109,4 Punkte. Hier hatten die Experten mit etwas mehr gerechnet, sie hatten 109,6 Punkte vorausgesagt.

Der wichtigste Bereich der deutschen Konjunktur ist auf jeden Fall die Industrie, und hier konnte eine spürbare Aufhellung beim Geschäftsklima festgestellt werden. Kai Carstensen sagte, dass ganz besonders die Erwartungen an den Export in dieser Branche zulegt hätten, und das sehr kräftig. Schlechter ist allerdings der Optimismus geworden sowohl im Großhandel als auch im Einzelhandel, aber auch bei den Dienstleistern und in der Baubranche.

Im ersten Quartal diesen Jahres hatte die Wirtschaft in Deutschland gerade einmal 0,1 Prozent zulegen können, Grund dafür waren absinkende Investitionen und auch Exporte sowie auch Behinderungen witterungsbedingter Art in der Baubranche. Seitens der Bundesbank wird allerdings erwartet, dass die Wirtschaft anziehen wird im zweiten Quartal des Jahres.

Den meisten Prognosen nach dürfte für das gesamte Jahr ein Plus erreicht werden von rund 0,3 Prozent.

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