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Lebensmittel erneut teurer

Inflationsrate sinkt weiterZu Beginn dieses Jahres ging die Teuerungsrate im Januar erneut leicht zurück. Dies bedeutet aber nicht, dass alle Preise niedrig geblieben sind. Diese Senkung der Rate auf 1,3 Prozent von 1,4 Prozent im Januar ist lediglich den Energiepreisen zu verdanken, die gesunken sind. Bei den Lebensmitteln ist es weiterhin so, dass die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen müssen.

Die Inflationsrate für den Januar wurde heute seitens des Statistischen Bundesamts bekanntgegeben. Somit konnte die erste Schätzung bestätigt werden. Wie bereits im Dezember wurden auch im Januar die Lebensmittel erneut teurer.

Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass im Januar leichtes Heizöl 7,1 Prozent günstiger zu bekommen war als im Jahr davor. Bei den Kraftstoffen gab es einen Rückgang um 4,6 Prozent. Die Statistiker erklärten, dass die Inflationsrate für den Januar um einiges höher gelegen hätte, wären die Mineralölpreise nicht berücksichtigt worden, die Rate hätte dann bei 1,7 Prozent gelegen. Allerdings wurde auch der Strom teurer, gegenüber dem Vorjahr zogen die Preise an um 2,5 Prozent.

Bei den Lebensmittels ist Anstieg der Preise um 3,6 Prozent zu verzeichnen verglichen mit dem Januar des vergangenen Jahres. Besonders tief in die Tasche greifen müssen die Verbraucher nun für Milchprodukte. In dieser Kategorie ergab sich eine Preissteigerung von 21,3 Prozent bei Butter, 18,5 Prozent beim Quark, und die H-Milch legte um 13,6 Prozent zu. Aber auch Obst und Gemüse wurden teurer, für Obst muss nun 3,8 Prozent mehr gezahlt werden, für Gemüse 5,7 Prozent.

Kaffeetrinker freuen sich, denn der Kaffee wurde 5,2 Prozent billiger. Ganz anders sieht es auch bei Büchern, Zeitungen und Schreibwaren aus, die um 4,9 Prozent zulegten. Für Bier mussten die Verbraucher 4,4 Prozent mehr zahlen, und bei den Tabakwaren sind es 4,7 Prozent.

Verglichen mit dem Dezember gingen die Verbraucherpreise zurück um 0,6 Prozent im Januar. Es heißt, dass dieser Rückgang größtenteils saisonbedingt sei, denn die Preise für Bekleidung, Pauschalreisen und auch Flugtickets sanken.

Somit liegt die Inflationsrate hierzulande wieder weiter entfernt von der Rate, bei der die EZB eine Preisstabilität gewährleistet sieht, diese Rate liegt bei knapp zwei Prozent. Dies gibt wieder Anlass zu Spekulationen bezüglich einer weiteren Zinssenkung seitens der Europäischen Zentralbank.

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