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Deutsche kaufen weiterhin gerne ein

Deutsche weiterhin in KauflauneDie niedrigen Zinsen machen es möglich, die Verbraucher in Deutschland gehen zur Zeit lieber auf Shoppingtour, anstatt ihr Geld auf die hohe Kante zu legen. Die Konsumforscher sind der Meinung, dass die Deutschen in diesem Jahr noch einmal etwas mehr ausgeben werden als im Jahr zuvor.

Bereits im Jahr 2013 trugen die Verbraucher in Deutschland einen großen Teil bei zum Wachstum der Wirtschaft. Geht man nach den Einschätzungen der Konsumforscher, wird sich dies auch in diesem Jahr fortsetzen. Am heutigen Mittwoch gab die GfK, die Gesellschaft für Konsumforschung, ihre Prognosen bekannt. Demnach wird es so sein, dass die Ausgaben von den privaten Haushalten im laufenden Jahr steigen werden um real 1,5 Prozent. Im Jahr 2013 waren es noch 0,9 Prozent gewesen. In der EU soll der Anstieg nicht so stark sein, hier geht man davon aus, dass die Ausgaben steigen werden um Werte zwischen 0,5 Prozent und einem Prozent.

Zwar wird der Handel von der Kauflaune der Verbraucher profitieren können, allerdings wird es je nach Branche unterschiedlich sein. Beim Lebensmittelhandel geht man beispielsweise davon aus, dass der einen Zuwachs beim Umsatz geben wird von 2,3 Prozent. Anders sieht es aus im Textilbereich und bei Elektroartikeln. Hier geht man davon aus, dass der Zuwachs nur recht gering ausfallen wird. Den Prognosen der GfK nach wird es so sein, dass der gesamte Non-Food-Handel lediglich um 0,6 Prozent zulegen wird.

Der Grund für diese steigende Kauflaune ist sehr einfach zu finden. Die Deutschen sind der Meinung, dass die Finanzkrise nun überwunden sei, zumindest innerhalb Deutschlands. Dies sagte Matthias Hartmann, der Vorstandschef der Gesellschaft. In vielen Haushalten ist man der Meinung, dass sich die Konjunktur noch weiter aufhellen wird in den nächsten Monaten. Seiner Meinung nach sei daran auch die gute Arbeitsmarktlage nicht unbeteiligt. Geht man nach den Meinungen der Experten, wird sich der Arbeitsmarkt ebenfalls in diesem Jahr vorwärts bewegen.

Viele Deutsche geben das Geld lieber aus und gönnen sich etwas, bevor sie ihr Geld auf das Sparkonto legen, das sowieso nur sehr geringe Zinsen einbringt. Matthias Hartmann erklärte dazu, dass sich die Sparneigung der Deutschen zur Zeit auf einem absoluten historischen Tiefstand befindet. Er sagte, dass derjenige, der es sich leisten könne, sein Geld lieber investiere in Immobilien. Profitieren kann davon aber auch auf jeden Fall die Tourismusbranche, denn auch für Reisen wird mehr Geld ausgegeben. Schon im Jahr 2013 stiegen die Ausgaben für den Urlaub an um ganze acht Prozent.

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