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Frist verlängert – Sepa-Umstellung kommt später

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Start der Sepa-Umstellung verschobenZur Zeit ist es in aller Munde, die Umstellung auf das Sepa-Verfahren. Eigentlich war geplant worden, die Sepa-Umstellung durchzuziehen zum 1. Februar diesen Jahres. Nun aber hat sich die EU-Kommission doch entschieden, diese Frist zu verlängern, und zwar um sechs Monate. Ziel ist es, so Unterbrechungen zu verhindern im Zahlungsverkehr.

In einer Mitteilung von der EU-Kommission wird gesagt, dass die Umstellung bisher noch nicht ausreichend weit fortgeschritten sei, damit ein reibungsloser Übergang ermöglicht werden kann. Eine Sprecherin sagte jedoch auch, dass es keine weiteren Verlängerungen mehr geben werde. Michel Bernier, zuständiger EU-Kommissar, teilte sein Bedauern über diese Entscheidung mit.

Durch dieses neue Zahlungssystem werden die bisherigen Kontodaten, also Kontonummer und die Bankleitzahl, überflüssig. Sie werden ersetzt durch internationale Kontonummern, bereits gut bekannt unter Iban. Ganze 22 Stellen haben diese Iban-Nummern.

Die Verbraucher haben noch genug Zeit für die Umstellung, denn sie dürfen noch bis zum Jahr 2016 ihre bisherigen Kontodaten nutzen. Anders sieht es aus für die Kreditinstitute. Nach der endgültigen Umstellung dürfen diese Überweisungen und Lastschriften nur noch verwenden von Vereinen und Firmen in Euro, wenn sie im Iban-Format sind.

Es ist noch nicht allzu lange her, dass auch die Deutsche Bundesbank bereits bemängelte, dass die Umstellung auf Sepa nur recht schleppend von statten geht. Lediglich 32 Prozent von allen Überweisungen des Monats November seien bereits im neuen Format getätigt worden. Dies sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank.

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