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Absolutes Rekordhoch bei der Arbeitslosigkeit innerhalb der Zone des Euro

Immer mehr Menschen verlieren momentan innerhalb der Euro-Zone den Job. Allein im Oktober waren im Euro-Raum 18,7 Millionen Menschen ohne Arbeit. So hoch war diese Zahl noch nie gewesen, seitdem der Euro eingeführt worden ist.

Man merkt es mittlerweile überall, die Euro-Schuldenkrise macht sich bemerkbar, und das auch bei den Arbeitslosenzahlen. Im Oktober hat sie hier einen traurigen Rekord geschafft. Im Monat zuvor waren es 11,6 Prozent gewesen, nun liegt sie bei 11,7 Prozent. Dies teilte Eurostat heute mit, die europäische Statistikbehörde. Allerdings war dieser Anstieg auch bereits erwartet worden seitens der Volkswirte.

Von Eurostat wird die Anzahl der Arbeitslosen im gesamten Euro-Raum geschätzt auf die bereits erwähnten 18,7 Millionen. Das bedeutet, dass ein Plus von 173.000 Menschen ohne Job zu verzeichnen ist. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es sogar 2,17 Millionen Menschen mehr, die ohne Arbeit auskommen müssen. 26 Millionen Menschen sind in der kompletten Union ohne Arbeit.

Die höchste Quote ist, wie man vielleicht auch bereits erwartet hat, in den Krisenstaaten zu verzeichnen, also in Spanien und Griechenland. Laut Eurostat liegt die Arbeitslosigkeit in Spanien bei 26,2 Prozent und in Griechenland bei 25,4 Prozent, allerdings ist die Zahl für Griechenland aus dem Monat August.

Innerhalb des Euro-Raums verzeichnen Österreich mit 4,3 Prozent, Luxemburg mit 5,1 Prozent, Deutschland mit 5,4 Prozent und die Niederlande mit 5,5 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit.

Am heutigen Freitag hat auch Italien seine Arbeitslosenquote bekanntgegeben. Diesen Angaben nach hat die Quote den höchsten Stand erreicht, den sie seit über zehn Jahren nicht mehr hatte. Die Arbeitslosenquote für den Monat Oktober, bereinigt um die üblichen jahreszeitlichen Schwankungen, stieg an von 10,8 Prozent auf ganze 11,1 Prozent. Dies teilte das italienische Statistikamt Istat mit. Dies ist gleichzeitig auch er höchste Wert, der seit dem Beginn der Datenerhebung in monatlichen Abständen im Jahr 2004 erreicht worden ist.

Vor allen Dingen die Aussichten der jungen Menschen würden durch die Schuldenkrise und den damit nötigen harten Sparkurs, den die Regierung fährt, getrübt. Die Arbeitslosenquote in der Gruppe der 15-jährigen bis 24-jährigen erreichte ein neues Rekordhoch in der Zeit von September auf den Oktober, diese Quote stieg an von 35,9 Prozent auf 36,5 Prozent.

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