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Die Richtung geht weiter nach unten beim Dax

Dax verliert auch weiterhinSchon seit dem Montag dieser Woche ist es so, dass der Dax immer mehr verliert. Zwar sind keine großen Verluste zu verzeichnen, aber Stück für Stück geht es ganz langsam nach unten für den deutschen Leitindex. Noch immer sorgt der Haushaltsstreit der USA dafür, dass die Stimmung an den Börsen weltweit sehr gedrückt ist. Etwas frischen Wind könnte allerdings die Fed bringen.

Es geht recht langsam von sich, dennoch verliert der Dax jeden Tag an Punkten. Auch am heutigen Mittwoch muss der Dax abgeben, gleich am Morgen verzeichnete er 0,2 Prozent weniger und erreicht noch 8.543 Punkte. Etwas mehr mussten der MDax und der TecDax abgeben, beim MDax ist ein Minus zu verzeichnen von 0,6 Prozent, so dass er Index bei 14.993 Punkten notiert. Ebenso viel musste der TecDax abgeben, er erreicht somit noch 1.074 Punkte.

Gerade erst ist bekannt geworden, dass zum ersten Mal in der gesamten Geschichte der US-Notenbank Fed wahrscheinlich eine Frau die Führung übernehmen wird. Janet Yellen soll die Nachfolgerin von Ben Bernanke werden. Normalerweise hätte dies für eine Entspannung sorgen können am Markt, und viele Börsianer hatten auch damit gerechnet, denn Janet Yellen gilt als Befürworterin der lockeren Geldpolitik der Fed. Somit scheint fast sicher zu sein, dass der momentane Geldfluss wahrscheinlich nicht so schnell enden wird. Dennoch wurden die Anleger damit nur recht kurzzeitig abgelenkt, denn es war bereits damit gerechnet worden, dass es so kommen wird.

Die Verhandlungen im Haushaltsstreit der USA stecken momentan komplett fest. Somit halten sich auch die Anleger weiterhin zurück. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass den USA eine Zahlungsunfähigkeit droht. Kein Wunder also, dass sich momentan niemand für andere Dinge interessiert.

Vielleicht schafft es am heutigen Abend noch die Fed, an den Börsen etwas zu bewegen, denn dann stehen die Sitzungsprotokolle an von der US-Notenbank. Die Anleger erhoffen sich, wie eigentlich immer, wenn diese Protokolle veröffentlicht werden, einen Hinweis auf die weitere Geldpolitik der Notenbank. Ganz besonders im Blickpunkt liegt dabei das Anleihekaufprogramm. Angesichts der momentanen Situation im Haushaltsstreit der USA rechnet allerdings niemand damit, dass es bald zu einer Drosselung kommen wird, denn dies würde die sowieso bereits brisante Situation erneut verschärfen. Sollten die Protokolle eine Wirkung haben auf die europäischen Märkte, dürfte sich diese aber erst am morgigen Donnerstag zeigen.

Beim Nikkei-Index gab es ein Plus zu verbuchen, er konnte 0,77 Prozent dazugewinnen. Somit überstieg er die Marke in Höhe von 14.000 Punkten, diese gilt als psychologisch wichtig.

In den USA ist wieder die Berichtssaison eröffnet worden, und das mit recht positiven Zahlen. Traditionell hatte nach Schluss der Börse der Aluminiumhersteller Alcoa in den USA seine Zahlen vorgelegt, und diese sorgten für eine positive Überraschung. Die Aluminiumpreise sind gesunken, und dennoch hat es das Unternehmen geschafft, ein Plus zu erwirtschaften beim Gewinn. Dies war so von den Experten nicht erwartet worden.

Zu den Gewinnern der heutigen Tages zählen wieder einmal die Titel der Versorger. Die Papiere von Eon verbuchten ein Plus von 1,6 Prozent, bei RWE waren es 0,9 Prozent mehr. Auch die Commerzbank kann sich zu den Gewinnern zählen, die Titel des Bank gewannen 0,7 Prozent dazu.

Zu den Verlierern des heutigen Tages zählen die Linde-Aktien, diese gaben 1,2 Prozent ab. Nicht besser erging es Henkel, die Titel des Konzerns verloren 1,3 Prozent.

Nachdem die Aktie von Celesio im MDax am gestrigen Tag aufgrund von Übernahmespekulationen ein Plus verzeichnen konnte von bis zu zwanzig Prozent, muss sie heute die Folgen davon hinnehmen, denn die Anleger sahen hier die beste Gelegenheit für Gewinnmitnahmen. Somit gaben die Aktien des Unternehmens am heutigen Morgen 2,5 Prozent ab und übernahmen die rote Laterne im MDax.

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