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Kein guter Start in den Wonnemonat – der Dax gibt ab

Dax stürzt abDen Beginn der neuen Handelswoche hatten sich die Anleger sicherlich anders gewünscht, denn es geht nicht aufwärts für den Dax, sondern stark nach unten. Im Laufe des Vormittags musste der Dax bereits 1,2 Prozent abgeben und erreichte lediglich noch 9.444 Punkte.

Nicht anders ergeht es auch dem MDax und dem TecDax, auch hier beherrschen rote Zahlen das Bild. Beim MDax ist der Verlust nicht so hoch wie beim Dax, allerdings muss auch dieser Index 0,7 Prozent abgeben. Beim TecDax ist ein Verlust von 0,3 Prozent zu verbuchen. Für den bisherigen Jahresverlauf sieht es zur Zeit für den Dax nicht sehr gut aus, er konnte gerade einmal 0,04 Prozent zulegen.

Im Dax gibt es unter den Einzelwerten heute nur Verlierer, sogar an der Spitze des Dax befinden sich Werte, die ein Minus verbuchen von 1,5 Prozent. Mit diesem Wert konnten die Titel von HeidelbergCement die Spitze des Dax übernehmen. Gleich dahinter folgen die Aktien von BMW und der Commerzbank, beide gaben jeweils 1,7 Prozent ab. Größter Verlierer sind heute die Aktien von BASF, sie mussten 4,1 Prozent abgeben.

Auch im MDax kann man nicht von Gewinnern reden, der größte Verlierer in diesem Index sind allerdings die Titel von Wincor Nixdorf, sie mussten 6,9 Prozent abgeben. Grund dafür sind Umsatzeinbußen, die das Unternehmen hinnehmen musste. Nicht anders erging es Wacker Chemie, auch hier sind die Zahlen für den Verlust von 4,3 Prozent verantwortlich. Das Unternehmen hatte zuvor einen Zwischenbericht veröffentlicht.

Im TecDax gibt es aber einen Gewinner zu verbuchen, die Titel von Nordex konnten ganze 3,5 Prozent zulegen. Ebenfalls noch gut im Plus liegen die Aktien von Nemetschek, diese legten zu um 1,3 Prozent. Am unteren Ende des TecDax befinden sich die Titel von Aixtron, diese gaben 2,9 Prozent ab, gefolgt von den Papieren von Manz mit einem Abschlag von 2,3 Prozent.

Unter den Experten ist man sich nicht einig, ob es nun so weitergehen wird mit den Aktien, oder ob sich der Markt doch wieder erholt und Gewinne verbucht. Generell gibt es ja für den Mai eine alte Börsenregel die besagt, dass man im Mai die Gewinne einstreichen soll. Allerdings hat es in diesem Jahr für den Dax davon noch nicht allzu viele gegeben, so dass es fraglich ist, ob die Anleger dieser Regel nachgehen werden.

Weiterhin geht unter den Anlegern die Angst um bezüglich der Krise in der Ukraine. Auch die daraus resultierenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland sorgen für Unsicherheit.

Auch die EZB steht in dieser Woche wieder im Mittelpunkt, denn am Donnerstag steht wieder die monatliche Ratssitzung an. Die Anleger fragen sich, ob die Notenbank eine weitere Senkung des Leitzinses oder auch einen Wertpapierankauf beschließen wird, um einer Deflation vorzubeugen. Seitens der Experten ist man allerdings eher der Meinung, dass sich nichts ändern wird.

In dieser Woche werden noch einige größere Unternehmen wie BMW und die Deutsche Telekom ihre Zahlen vorlegen für das erste Quartal des Jahres.

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