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Der Dax kann weiter zulegen dank der Aussagen von Ben Bernanke

Am heutigen Dienstag konnte der Dax dank der recht positiven Vorgaben, die vom Chef der US-Notenbank Bernanke kamen, weiterhin zulegen. Die Anleger sind auch sehr erfreut über das Konsumverhalten der Deutschen, das bisher nur leicht getrübt ist.

Die positiven Impulse, die aus den USA kommen, haben heute erneut dafür gesorgt, dass es im Dax Gewinne gab. Bereits kurz nach Beginn des heutigen Handels stieg der Leitindex auf 7122 Punkte, das sind 0,61 Prozent mehr. Schon zu Beginn der Woche war er ja wieder über die Marke von 7000 Punkten geklettert, dabei hatte er bereits 1,20 Prozent gewonnen. Auch der MDax legte zu, 0,32 Prozent ging es nach oben, so dass er dann bei 10.842 Punkten lag. Auch der TecDax konnte etwas klettern, er stieg auf 807 Punkte, also 0,63 Prozent mehr.

Am Montag habe Ben Bernanke, der Chef der Fed, der US-Notenbank, wieder einmal Phantasien angeheizt bezüglich weiterer geldpolitischer Lockerungen, dadurch seien dann die Indizes in New York seht stark angetrieben worden. Dies sagte ein Börsianer am heutigen Morgen.

Vorher habe es noch die Sorge gegeben, dass es von Seiten der Geldpolitik her keinerlei Unterstützung mehr geben könne, und dadurch wurden die Märkte dann um einiges ausgebremst. Bewegung bringen könnten heute Nachmittag auch noch die US-Konjunkturdaten.

Christian Schmidt, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen sagte, dass das Verbrauchervertrauen zeigen werde, dass sowohl die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt als auch die feste Tendenz der Aktien dazu beitragen werde, dass die Stimmung positiv ist.

Am Dienstag konnte auch der Euro seine kräftigen Gewinne vom Vortag weiter halten. Schon am Morgen lag der Euro bei 1,3350 US-Dollar, das ist ungefähr genauso viel wie es am späten Montagabend war. Zuletzt hatte der Dollar 0,7491 Euro gekostet. Der Referenzkurs war am Montagmittag festgelegt worden von der EZB auf 1,3276 Dollar.

Der Euro hatte außergewöhnlich stark reagiert auf die Äußerungen des Chefs der US-Notenbank. Der Vorsitzende der Fed hatte eine Geldpolitik signalisiert, die anhaltend expansiv sein soll, dies sagte er mit einem Verweis auf die recht fragile Lage, die am Arbeitsmarkt herrsche.

Bei einigen Marktteilnehmern kam es daraufhin dazu, dass sie diese Aussage deuteten als ein Hinweis auf eine erneute geldpolitische Lockerung. In vielen Währungen reagierte der Dollar allerdings mit recht kräftigen Verlusten, und der Euro konnte dann entsprechend zulegen um bis zu eineinhalb Cent.

 

Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

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