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Dax kann wieder zulegen

Dax kann wieder zulegenDer Start in die neue Handelswoche ist dem Dax nicht sonderlich gut gelungen am gestrigen Montag, heute sieht es schon wieder etwas besser aus. Grund für die bessere Laune der Anleger ist eine Finanzspritze der chinesischen Zentralbank.

Gleich in den ersten Minuten des Handels konnte der Dax 0,3 Prozent zulegen und steht bei 9.741 Punkten. Grund für die bessere Stimmung an den Märkten ist eine Finanzspritze von der Zentralbank Chinas. Umgerechnet 31 Milliarden Euro wurden seitens der People´s Bank of China den Instituten des Landes zur Verfügung gestellt. Damit soll eine drohende Kreditklemme verhindert werden. Durch diese Nachricht konnte der japanische Nikkei-Index bereits ein Prozent zulegen, und auch der Shanghai-Composite profitierte davon, er gewann 0,7 Prozent zu.

Leicht zulegen konnte auch der MDax, er gewann 0,2 Prozent dazu und erreicht 16.946 Punkte. Ein Plus von 0,7 Prozent konnte der TecDax erreichen, er notiert somit bei 1.258 Punkten.

Unter den Einzelwerten konnten sich die Aktien von Lanxess durchsetzen und eroberten die Spitze des Dax mit einem Plus von 1,8 Prozent. Gleich dahinter setzten sich die Titel von Henkel, diese legten zu um 1,7 Prozent. Grund dafür ist, dass sich die Anleger höhere Dividendenausschüttungen erhoffen.

Am unteren Ende des Dax befinden sich heute die Aktien von SAP, sie mussten zunächst 2,9 Prozent abgeben, erholten sich aber später wieder und dämmten den Verlust ein auf 0,9 Prozent. Der Konzern enttäuschte seine Anleger mit seinen Wachstumserwartungen für das laufende Jahr. Nachdem der Softwarekonzern im vergangenen Jahr ein Plus erwirtschaftet hatte von elf Prozent, rechnet man für dieses Jahr mit lediglich noch mit etwa sechs Prozent bis acht Prozent. An den mittelfristigen Umsatzplänen gebe es allerdings keine Änderung, weiterhin wird geplant, bis zum Jahr 2015 einen Umsatz zu schaffen von mehr als zwanzig Milliarden Euro. Verstimmt wurden die Anleger dadurch, dass das Konkurrenzunternehmen Oracle ein weitaus bessere Prognose gegeben hat.

Großer Verlierer im MDax sind die Aktien von ElringKlinger, sie mussten sechs Prozent abgeben. Aufgrund von schwachen Zahlen, die das Unternehmen am gestrigen Montag nach Börsenschluss vorgelegt hatte, verkauften die Anleger ihre Titel. Es war dem Unternehmen zwar möglich, den Gewinn zu steigern, allerdings verfehlte er das Gewinnziel ganz klar um drei Prozent. Zudem wartete ElringKlinger auch mit einem schlechten Ausblick auf für das Betriebsergebnis.

An der Spitze des MDax sind die Titel von Symrise zu finden, durch einen positiven Analystenkommentar konnten die Aktien des Unternehmens 1,9 Prozent zulegen. Die Experten von der UBS hoben nicht nur das Kursziel an, sondern nahmen auch die Verkaufsempfehlung zurück.

Größter Verlierer im TecDax mit einem Minus von fünf Prozent sind die Aktien von Pfeiffer Vacuum, Grund dafür sind schlechte Zahlen, die das Unternehmen vorgelegt hatte. Wie es aussieht kann das gesteckte Umsatzziel nicht erreicht werden, es wird etwa zwischen 400 bis 410 Millionen Euro liegen. Als Ursache dafür wurden verschobene Aufträge genannt.

Heute steht auch die Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturindex an. Die Prognosen sagen ein Plus voraus, im Dezember stand der Index bei 62 Punkten, für den Januar wird ein Wert erwartet, der zwischen 63 Punkten und 64,5 Punkten liegen soll.

Auch der Internationale Währungsfonds wird eine Prognose vorlegen für die Weltwirtschaft. Erst im Oktober hatte der IWF erneut seine bisherigen Vorhersagen gesenkt. Sorge machte dem IWF die hohe Arbeitslosigkeit und auch Schwäche bei den Entwicklungsländern und den Schwellenländern.

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