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In Bayern kann man am besten verdienen laut der bundesweiten Gehaltsstudie

Die gesamte Berufswelt scheint wirklich unglaublich ungerecht zu sein, zumindest wenn man sich eine Studie anschaut, nach der die Fachkräfte im Süden von Deutschland weitaus mehr verdienen als in allen anderen Ländern der Bundesrepublik. Aber das ist noch nicht alles, denn auch zwischen den unterschiedlichen Branchen gibt es einige Unterschiede, die schon recht groß sind.

Nach der durchgeführten Online-Umfrage ist es so, dass im Bundesland Bayern die höchsten Gehälter gezahlt werden im Bundesdurchschnitt. Im Freistaat ist es so, dass durchschnittlich 51.900 Euro gezahlt werden, allerdings ohne variable Anteile. Dies teilte die Internet-Jobbörse Stepstone in Düsseldorf am heutigen Dienstag mit.

Den zweiten Platz konnte hier Hessen verbuchen, wo man durchschnittlich 51.100 Euro verdienen kann im Jahr. Der dritte Platz wird von Baden-Württemberg belegt, hier sind es 50.200 Euro. Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland, und dieses Land liegt mit 48.300 Euro nur auf dem fünften Platz. Das Schlusslicht in dieser Studie ist Mecklenburg-Vorpommern, hier sind es gerade einmal 32.000 Euro, die man im Jahr erarbeiten kann. Für diese Gehaltsstudie wurden von der Firma Stepstone die Antworten ausgewertet, die 60.000 Nutzer online angegeben hatten. Diese Karriere-Portal ist zugehörig zur Axel Springer AG.

Aus dieser Studie kann man auch ersehen, dass die Gehälter in der Pharmabranche wohl am besten sind. Ersichtlich ist, dass die Fachkräfte aber auch die Führungskräfte im Bereich der Pharmabranche, der Chemiebranche aber auch der Autoindustrie die höchsten Gehälter erhalten. Im Durchschnitt gibt es hier Gehälter, die sich wiederum ohne variables Gehalt zwischen 55.700 Euro und 57.700 Euro bewegen.

Was viele sicherlich erstaunen wird ist, dass die Banker hier erst mit jährlich durchschnittlich 54.900 Euro auf dem sechsten Platz zu finden sind, und andere Finanzdienstleister auf Platz sieben mit durchschnittlich 53.900 Euro. Früher galt der Maschinenbau als eine absolute Vorzeigebranche der Deutschen, heute landet man hier mit einem durchschnittlichen Gehalt von 53.400 Euro auch nur im guten Mittelfeld.

Soweit zu den Ergebnissen dieser Studie. Etwas anders sieht dies aber das Statistische Bundesamt. Die Berechnungen dieses Amtes zeigen, dass in der Finanz- und Versicherungsbranche, dem Bereich Energieversorgung und auch den Bereichen Kommunikation und Information die höchsten Gehälter durchschnittlich gezahlt werden. Das Bundesamt berücksichtigt bei seinen Berechnungen aber auch alle vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer. In allen genannten Wirtschaftszweigen lag der durchschnittliche Verdienst im Monat im Jahre 2010 bei rund 4250 Euro. Ohne eventuelle Sonderzahlungen liegt so der Jahresverdienst bei etwa 51.000 Euro. Das absolute Schlusslicht bei den Berechnungen des Bundesamtes war das Gastgewerbe, das mit monatlichen 1900 Euro, also rund 22.800 Euro im Jahr das Schlusslicht bildet.

Bildquelle: Siegfried Fries  / pixelio.de

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