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	<title>kredit.MS &#124; Money &#38; Service</title>
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	<description>NEWS über Wirtschaft/ Politik / Finanzen/ Börse</description>
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		<title>Krisenländer fürchten die Stürmung der Banken</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:19:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Banken-fürchten-Bank-Run.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2455" title="Banken fürchten Bank-Run" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Banken-fürchten-Bank-Run.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Durch die Herabstufung von 16 Banken in Spanien ist es wieder mehr als deutlich geworden, dass die gesamten Finanzinstitute wieder zurück sind mitten im Zentrum der gesamten Krise. Es ist nicht mehr nur Griechenland, wo die Lage sehr bedrohlich wird, auch in Spanien sieht es nicht anders aus. Sowohl Anleger als auch die Sparer ziehen hier momentan Milliarden ab, und somit kommt wieder die Angst auf vor einem sogenannten Bankenbeben.</p>
<p>Die Herabstufung durch Moody´s von 16 Banken in Spanien wird insgesamt als letzter Weckruf angesehen. Diese Herabstufung erfolgte teilweise gar um ganze drei Stufen. Schon am Montag waren 26 italienische Banken dran, auch Großbanken wie Unicredit mussten dran glauben. Es hieß, dass der Ausblick hier für alle negativ sei.</p>
<p>Dies sind zwar recht drastische Schritte, aber offensichtlich nicht übertrieben. Längst ist aus der Schuldenkrise in Europa auch erneut eine Bankenkrise geworden. Es ist nicht möglich, das Schicksal der Länder zu trennen von dem der Finanzinstitute im Land. Wenn ein Staat erst einmal bankrott geht, dann werden wohl auch die Banken nicht unbedingt überleben können. Aber Beispiele wie Spanien und Irland zeigen auch, dass auch ein wackeliges Finanzsystem durchaus die Haushalte eines Landes überfordern kann.</p>
<p>Die Angst vor dem sogenannten Bank-Run, also einem Ansturm der Kunden, die ihre Spareinlagen abholen wollen, weil sie das Vertrauen verloren haben in ihre Bank, kommt spätestens seit dem Beginn der Woche wieder auf, als bekannt wurde, dass die Sparer in Griechenland an nur einem einzigen Tag beinahe eine ganze Milliarde Euro abgehoben haben von ihren Bankkonten. Dies ist der größte anzunehmende Unfall innerhalb eines Finanzsystems.</p>
<p>Solch ein Run gilt als letzte Stufe von einem Vertrauensverlust in die heimischen Banken. Es ist ja bereits seit Monaten so, dass die vermögenden Anleger ihr Geld aus dem Land schaffen und im Ausland bunkern. Allerdings war es bei den einfachen Sparern in Bezug auf die Barabhebungen keinerlei Auffälligkeiten gekommen. Dieser Bank-Run ist deshalb so gefürchtet, da dieser wohl jede Bank in echte Schwierigkeiten bringen könnte, selbst die stabilsten Banken wären hier gefährdet.</p>
<p>Im Bankgeschäft gehört es zur Logik dazu, dass alle Institute grundsätzlich immer lediglich nur einen recht kleinen Teil von den Kundeneinlagen bereithalten für die Barauszahlung. Der Rest davon ist entweder angelegt oder auch per Kredit an weitere Kunden vergeben. So lässt man das Geld arbeiten.</p>
<p>Jetzt gibt es auch schon Gerüchte, dass sogar die spanischen Bürger damit begonnen haben, ihr Geld abzuheben. Zwar wird dies dementiert von der spanischen Regierung, dennoch ist es so, dass die Lage weiterhin angespannt bleibt.</p>
<p>Einige Experten am Finanzmarkt fordern bereits wieder, dass die EZB schnell eingreift, um eine Panik verhindern zu können. Dennoch sind die Möglichkeiten der Europäischen Zentralbank recht begrenzt. Bereits zu Beginn des Jahres hatte die EZB die Banken Europas mit sehr günstigem Geld versorgt, und das langfristig. Die Notenbank kann zwar jetzt weitere Geldspritzen anbieten, aber in den Krisenländern gehen wohl mittlerweile bei einigen Banken die Sicherheiten aus, die sie hinterlegen müssen für die Leihgeschäfte mit der Notenbank. Zu diesen Sicherheiten gehören unter anderem Staatsanleihen, aber eingereicht werden können auch Unternehmenskredite.</p>
<p>Schon am Mittwoch hatte die Europäische Zentralbank bestätigt, dass bereits einige Institute in Griechenland abgeschnitten sind von der Geldversorgung durch die Notenbank. Es sieht wohl so aus, dass sie nicht mehr über ausreichend Sicherheiten verfügen. Sie müssen nun am Leben erhalten werden durch Notkredite von der Zentralbank Griechenlands.</p>
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		<title>Krisenstimmung bei den Anlegern weltweit</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:00:38 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Krisenstimmung-bei-den-Anlegern.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2449" title="Krisenstimmung bei den Anlegern" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Krisenstimmung-bei-den-Anlegern.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Heute ist der erste Handelstag von Facebook, kein Wunder also, dass sich hier die Investoren bereits die Hände reiben. Dennoch kommt insgesamt gesehen keinerlei Kaufstimmung auf. Es sind die Sorgen um ganz Europa, die dafür sorgen, diese belasten einfach zu sehr. Wieder einmal suchen die Anleger ihre Sicherheit in den Bundesanleihen.</p>
<p>Gerade bei der Facebook-Aktie wird es ja zu einem echten Hype kommen, der allerdings momentan doch recht in den Hintergrund geschoben wird durch die Schuldenkrise in Europa. Gerade erst hat Fitch Griechenland herabgestuft, und Moody´s tat dasselbe bei 16 Banken Spaniens. Die Stimmung am gesamten Markt wird heute wieder belastet durch die Furcht vor einem endgültigen Auseinanderbrechen der gesamten Eurozone.</p>
<p>Auch den Euro hat es wieder erwischt, er fiel heute auf bis zu 1,2643 Dollar. Schon seit Mitte des Januars diesen Jahres war der Euro nicht mehr so günstig gewesen. Heute verlor der Euro-Stoxx um 0,7 Prozent, der Dax verlor 0,6 Prozent. Insgesamt hat der Dax nun auf Wochensicht gute 5 Prozent verloren.</p>
<p>Bei der zehnjährigen Bundesanleihe war es am Morgen so, dass die Rendite auf ein absolutes Rekordtief fiel, diese lag bei 1,397 Prozent. Diesen Ansturm erklärte ein Händler so, dass die Investoren sich wohl sagen, dass Deutschland bestimmte seine Schulden bezahlen werde, und so kaufen sie auch weiterhin Bundesanleihen. Dabei ist ihnen die Rendite wohl vollkommen egal, im Vordergrund steht hier die Sicherheit.</p>
<p>Werner Bader, Investmentanalyst der Landesbank Baden-Württemberg sagte, dass man keinerlei prophetische Talente benötige, um für heute einen sehr schwierigen Handelstag vorauszusehen. Insgesamt sei die Stimmung recht angespannt, und auch eine Zunahme der Risikoscheu ist wieder festzustellen.</p>
<p>Ein Händler sagte, dass dies ein richtiges Trauerspiel sei. Erst Griechenland, und nun rückt auch zunehmend wieder Spanien in den Fokus. Bei den Investoren geht die Furcht um, dass diese Krise nun auch übergreifen könnte auf den Bankensektor, der sowieso bereits angeschlagen ist. 16 Banken Spaniens wurden erst in der Nacht zum heutigen Freitag herabgestuft von Moody´s.</p>
<p>Die Ratingagentur begründete diesen Schritt damit, dass sich die Möglichkeit der Regierung Spaniens zur Unterstützung von einzelnen Banken verschlechtert habe. Durch Eingriffe in den Bankensektor will die Regierung Spaniens nun die Immobilienkrise, die im Land herrscht, endgültig in den Griff bekommen.</p>
<p>Auch die Kreditwürdigkeit von Griechenland wurde erneut herabgestuft, diesmal durch die Ratingagentur Fitch. Von vorher B- wurde die langfristige Bewertung auf CCC gesenkt. Dies teilte Fitch bereits am gestrigen Donnerstag mit. Der Grund hierfür ist die drohende Gefahr, dass Griechenland die Eurozone verlassen könnte. Fitch sieht im Scheitern der Regierungsbildung eine mangelnde Unterstützung öffentlicher und politischer Art für das Sparprogramm, das vereinbart worden ist mit den Kreditgebern.</p>
<p>Wenn es auch bei den Neuwahlen nicht dazu kommt, dass eine Regierung gebildet wird, die ebenfalls sparwillig ist, dann ist es „wahrscheinlich“, dass Griechenland aus der Eurozone austritt. Griechenland wird bei Moody´s mit C eingestuft, bei Standard &amp; Poor´s mit CCC.</p>
<p>Für eine Zuversicht sorgt heute wohl nur Facebook. Wie erwartet schreibt das Netzwerk Geschichte mit seinem Börsengang, der der drittgrößte ist aller Zeiten in Amerika. Der größte Börsengang überhaupt ist es sogar unter den Technologieunternehmen überhaupt. Pro Aktie wurden 38 Dollar fällig, und somit lagen diese Aktien am oberen Ende der festgelegten Preisspanne. Insgesamt 16 Milliarden Dollar konnte Facebook so einsammeln.</p>
<p>Am heutigen Freitag wird die Facebook-Aktie zum ersten mal gehandelt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Ob der Börsengang des Unternehmens ein Erfolg ist, wird man feststellen können nach den ersten Kursbewegungen.</p>
<p>Seitens der Beobachter wird damit gerechnet, dass diese Aktie kräftig steigen wird am ersten Tag. Schon in der letzten Woche war die Nachfrage seitens der Investoren so groß gewesen, dass der Börsengang von Facebook noch mehrfach ausgeweitet wurde.</p>
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		<title>Facebook plant mehr Aktien zu platzieren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:03:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es scheint so, als ob der Börsengang von Facebook immer größer wird. Zunächst hat das Unternehmen seine Aktienanteile verteuert, und wenn man nach den Medienberichten geht, dann will es nun... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/facebook-plant-mehr-aktien-zu-platzieren">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Facebook-will-mehr-Aktien-platzieren-als-geplant.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2444" title="Facebook will mehr Aktien platzieren als geplant" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Facebook-will-mehr-Aktien-platzieren-als-geplant.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Es scheint so, als ob der Börsengang von Facebook immer größer wird. Zunächst hat das Unternehmen seine Aktienanteile verteuert, und wenn man nach den Medienberichten geht, dann will es nun auch noch mehr Aktien platzieren, als man dies vorher eigentlich geplant hatte.</p>
<p>Rund ein Viertel mehr dieser Aktien sollen es wohl sein, die Facebook herausgeben will. In der Nacht zum Mittwoch berichteten dies sowohl der Sender CNBC als auch die Nachrichtenagentur Bloomberg. Allerdings gibt es bisher noch keinerlei Bestätigung seitens Facebook.</p>
<p>Mit den rund 420 Millionen Aktien, die bisher genannt worden sind, wären Einnahmen möglich beim Börsengang, die bei rund 16 Milliarden Dollar liegen könnten. Noch einmal zwei Milliarden mehr würde dann noch die Mehrzuteilungsoption einbringen, mit dieser Option ist es möglich, dass die Banken, die teilnehmen, noch zusätzliche Aktien bekommen könnten.</p>
<p>Trifft dies ein, wird Facebook wohl anschließen an die beiden Börsengänge in der gesamten US-Geschichte, die am größten waren. Dies war zum einen Visa im Jahr 2008, hier hatte man 19,7 Milliarden Dollar einnehmen können inklusive der Mehrzuteilung. Zum anderen war dies im Jahr 2010 General Motors, der erneuerte Autokonzern, hier waren es 18,1 Milliarden gewesen. Gleich von Beginn an ist der Börsengang des Online-Netzwerks auf jeden Fall des größte, den es unter den Internet-Unternehmen bisher gegeben hat.</p>
<p>Laut CNBC soll die US-Börsenaufsicht, die SEC, am heutigen Mittwochmorgen informiert werden über diese Pläne.</p>
<p>Erst am Dienstag hatte Facebook die Preisspanne erhöht für die Aktienplatzierung, auf zwischen 34 und 38 Dollar verteuerte sich jetzt die Aktie. Demnach ist es so, dass der Gesamtwert des Unternehmens Facebook dann zu Börsenstart bei insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar läge. Vorher waren zwischen 28 und 35 Dollar aktuell gewesen. Die endgültige Entscheidung bezüglich des Ausgabepreises werde laut CNBC erwartet für den Donnerstagabend.</p>
<p>Dieser weitere Anstieg von den Einnahmen wird aber auch sicherlich zu einer weiteren intensiven Diskussion bezüglich dessen führen, ob Facebook nicht doch ein klein wenig arg überbewertet wird. Im vergangenen Jahr hatte Facebook lediglich einen Umsatz gemacht von 3,7 Milliarden Dollar, der Gewinn lag bei einer Milliarde Dollar.</p>
<p>Auch der Rückschlag im Anzeigengeschäft, den Facebook gerade erst hinnehmen musste, ist nicht gerade sehr zuträglich für den Börsengang. Der Opel-Mutterkonzern General Motors wird zukünftig keinerlei Werbung mehr schalten auf Facebook. Dies hatte zunächst das Wall Street Journal berichtet, und danach dann auch die Financial Times. Den Marketing-Verantwortlichen des Konzerns seien die Anzeigen einfach viel zu ineffizient.</p>
<p>Zwar geht es hier lediglich um ein Budget in der Höhe von etwa zehn Millionen Euro, allerdings ist dies ein negatives Signal, das wirklich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt kommt. General Motors ist insgesamt der drittgrößte Werbekunde überhaupt in den USA, und allein im letzten Jahr wurden hier 1,8 Milliarden Dollar in die Werbung gesteckt. Zudem ist die Haupteinnahmequelle von Facebook das Anzeigengeschäft, und wenn das Unternehmen der Bewertung, die bei 100 Milliarden Dollar liegt, auch wirklich gerecht werden will, dann muss diese Einnahmequelle noch um einiges gesteigert werden.</p>
<p>Zwar wurde seitens GM diese Entscheidung bezüglich eines Stopps der Werbung nicht bestätigt, aber man gab zu, dass man die Werbung auf Facebook auf jeden Fall auf den Prüfstand stellen wolle.</p>
<p>Geht man nach den aktuellen Zahlen, dann hat Facebook momentan rund 901 Millionen Mitglieder weltweit. Allein in Deutschland sollen es schon 23,6 Millionen sein laut den Daten von Social Bakers, einem IT-Analyse-Unternehmen. Dies bedeutet, dass im letzten halben Jahr 1,9 Millionen Nutzer dazu gekommen sind.</p>
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		<title>Wieder geht es für den Dax abwärts wegen Griechenland</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:34:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl momentan einfach keine Ruhe an den Finanzmärkten, und wieder einmal ist Griechenland schuld an dieser Situation. Das Chaos, welches dort bezüglich der Regierungsbildung herrscht, sorgt an allen... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/wieder-geht-es-fur-den-dax-abwarts-wegen-griechenland">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Chaos-in-Griechenland-drückt-den-Dax.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2439" title="Chaos in Griechenland drückt den Dax" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Chaos-in-Griechenland-drückt-den-Dax.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a>Es gibt wohl momentan einfach keine Ruhe an den Finanzmärkten, und wieder einmal ist Griechenland schuld an dieser Situation. Das Chaos, welches dort bezüglich der Regierungsbildung herrscht, sorgt an allen Börsen für sehr viel Nervosität. Sogar beim Gold, was sonst eigentlich eher als Krisenwährung bekannt ist, hat der Kurs nachgegeben.</p>
<p>Für den Dax geht es am heutigen Mittwochmorgen wieder einmal bergab, der Dax sank ab um etwa 1,1 Prozent, somit stand er bei 6.334 Punkten. Auch der Leitindex wird durch das Chaos in Griechenland geschwächt. Ebenfalls betroffen ist auch der Euro, dieser fiel teilweise sogar unter eine Marke, die bei 1,27 Dollar lag. Dies ist der absolut tiefste Stand, der seit dem Januar diesen Jahres zu verzeichnen ist. Zuletzt gab es aber eine kleine Erholung für den Euro, er lag bei 1,2714 Dollar.</p>
<p>Diese noch immer anhaltende Schwäche, die der Euro an den Tag legt, kommt zustande aufgrund der gesamten unsicheren Lage rund um Griechenland. Carolin Hecht, Devisenexpertin der Commerzbank sagte, dass momentan ein bestimmtes Horrorszenario die Runde mache, welches zwar den schönen Namen „Grexit“ trägt, aber einen Zahlungsausfall der Griechen bedeutet und somit auch den Austritt des Landes aus der Euro-Zone. Inhalt dieses Szenarios sei, dass die Syriza, das linksradikale Bündnis, die Neuwahlen gewinnt, und dass darauffolgend dann die neue Regierungskoalition wie bereits angekündigt die Reformen und das Spardiktat nicht fortsetzen werde. Als Folge davon wird dann wiederum die Troika den Geldhahn zudrehen.</p>
<p>Hecht sagte, dass es hier eine schlechte Nachricht gebe, denn dieses Horrorszenario sei auf jeden Fall durchaus denkbar. Als gute Nachricht sieht sie die Tatsache, dass es bei jeder einzelnen Komponente innerhalb dieser Wirkungskette auch noch Alternativen gebe, damit man diesen Teufelskreis auch unterbrechen kann. Dennoch bedeute diese starke Verunsicherung für den Euro erst einmal gar nichts Gutes. Von einer Risikoscheu seitens der Anleger, die noch weiter zunehmen wird, geht auch Stan Shamu aus, Stratege bei IG Markets.</p>
<p>Jetzt greift diese Verunsicherung bezüglich der Schuldenkrise in Europa auch auf die Edelmetalle und Industriemetalle über, hier fiel der Goldpreis um ein ganzes Prozent, nun liegt er bei 1,533 Dollar pro Feinunze. So billig war Gold zuletzt im Januar diesen Jahres gewesen. Ronald Leung, Rohstoff-Experte bei Cheong Gold Dealers sagte, dass alle momentan drängen in den US-Dollar, und Tatsache ist, dass ein starker Dollar immer schlecht ist für Gold.</p>
<p>Aber auch die Vorgaben, die aus Asien und Amerika kommen, sind recht schlecht. In New York schloss der Dow-Jones-Index im Minus, er gab 0,5 Prozent ab und schloss so bei 12.632 Punkten. Dieser Leitindex pendelte im ganzen Handelsverlauf zwischen 12.608 Punkten und 12.758 Punkten.</p>
<p>Bedingt durch die Neuwahlen, die wahrscheinlich erst Mitte Juni stattfinden werden, wird Griechenland noch einige Wochen lang vollkommen richtungslos unterwegs sein, und Europa steht wieder einmal vor einer neuen Nervenprobe. Die Befürchtungen steigen, dass die Kritiker bei diesen Wahlen gewinnen werden und dann das Land sowohl in die Staatspleite führen werden, als auch zum Austritt aus dem Euro. Diese Befürchtung macht sich sowohl unter den europäischen Partnern als auch unter den Geldgebern breit.</p>
<p>Diese ganze Situation drückt nicht nur die Börsen in Europa herunter und dazu den Euro, auch die Kurse der Staatsanleihen von Italien und Spanien gaben nach, und an den Finanzmärkten machen sich auch hier wieder neue Sorgen breit, dass diese beiden Länder vom Strudel der Krise mitgerissen werden könnten. Interessant ist sicherlich für die Konjunktur Europas, dass Deutschland und Frankreich auch mit dem neuen französischen Präsidenten Hollande weiterhin eng zusammenarbeiten wollten, dies bekräftigten beide beim Treffen am gestrigen Dienstagabend.</p>
<p>Eine Aktie stach heute heraus, und das war, wie bereits erwartet, die Aktie von Facebook. Hier konnte eine riesige Nachfrage festgestellt werden. Es ist durchaus möglich, dass Facebook bei seinem Börsengang einen Betrag von rund 15 Milliarden Dollar erhalten könnte. Wenn dies der Fall wäre, würde Facebook alle Technologie-Börsengänge, die bisher stattgefunden haben, absolut in den Schatten stellen. Wegen der recht hohen Preise sind die Analysten aber eher skeptisch. Bleibt abzuwarten, wie die Facebook-Aktien weggehen werden.</p>
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		<title>Die US-Notenbank schaut sich JP Morgan genauer an</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:59:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unvorstellbare zwei Milliarden Dollar wurden gerade erst verzockt von der Großbank JP Morgan Chase aus den USA. Kein Wunder, dass dies die Fed, die US-Notenbank, hellhörig macht. Jetzt wird von... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/die-us-notenbank-schaut-sich-jp-morgan-genauer-an">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Fed-nimmt-JP-Morgan-unter-die-Lupe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2434" title="Fed nimmt JP Morgan unter die Lupe" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Fed-nimmt-JP-Morgan-unter-die-Lupe.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Unvorstellbare zwei Milliarden Dollar wurden gerade erst verzockt von der Großbank JP Morgan Chase aus den USA. Kein Wunder, dass dies die Fed, die US-Notenbank, hellhörig macht. Jetzt wird von ihr das Risikomanagement dieser Bank unter die Lupe genommen. Auch Präsident Obama fand warnende Worte, er sagte, dass eine Bank, die schwächer sei, vergleichbare Verluste nicht so hätte wegstecken können und dann vielleicht auf Staatshilfen angewiesen wäre. Er sagte, dass daher auf jeden Fall strengere Regeln geschaffen werden müssten. Gegenüber dem Sender ABC sagte er, dass genau deshalb eine Wall-Street-Reform dermaßen wichtig wäre.</p>
<p>Der letzte Handelsverlust war wirklich schon spektakulär, allerdings hat gerade der letzte Stresstest, durchgeführt von der Fed, gezeigt, dass die Bank JP Morgan von der Theorie her auch noch höhere Verluste verkraften könne. Dies sagte eine Sprecherin der Notenbank am Abend des gestrigen Montags.</p>
<p>Bisher war es so, dass JP Morgan als ein absoluter Musterknabe dastand unter allen amerikanischen Banken. Und dann kam der Tag, an dem sie einen Handelsverlust einräumen musste, der bei zwei Milliarden Dollar gelegen hatte. Das Pikante an der Sache ist sicherlich, dass sich diese gemachten Verluste ausgerechnet dort anhäuften, wo eigentlich eine Risikobegrenzung stattfinden sollte, nämlich bei den Absicherungsgeschäften. Auch die Anwälte wurden jetzt auf den Plan gerufen, eine Anwaltskanzlei hat nun mitgeteilt, dass sie eine Klage eingereicht habe in Manhattan gegen JP Morgan und auch gegen mehrere Vertreter dieser Bank, und zwar wegen dieses Handelsverlustes an sich und auch wegen der Auswirkungen, die er auf den Aktienkurs gehabt hat.</p>
<p>Präsident Obama sieht diese Tatsache, dass sich eine der Banken, die am besten gemanagt werden, so dermaßen verspekuliert habe, als ein Warnsignal. Vergleichbare Verluste hätte jede schwächere Bank dazu getrieben, Staatshilfen anzufordern. Daher müsse auf jeden Fall die Finanzmarktreform vollendet werden, die im Jahr 2010 angestoßen worden war.</p>
<p>Diese angesprochene Finanzmarktreform zählt zu den wohl wichtigsten Projekten Obamas in der Innenpoltik. Die Grundzüge wurden bereits 2010 festgelegt im sogenannten Dodd-Frank-Gesetz. Nach diesem Gesetz soll es den Behörden möglich sein, die Macht der Großbanken beschneiden zu können. Dennoch gibt es hier Hürden für eine Zerschlagung. Dazu kommt noch, dass noch etliche Einzelheiten hier offen sind, und diese müssen noch konkretisiert werden durch Verordnungen seitens der Aufsichtsbehörden.</p>
<p>Dies gilt auf jeden Fall auch für eine der Bestimmungen aus diesem Gesetz, die wohl am bekanntesten ist, die Volcker-Rule. Diese ist dafür gedacht, die Geschäfte einzuschränken, die die Banken auf eine eigene Rechnung machen. Dieser Handelsskandal, der nun bei der JP Morgan aufgetreten ist, könnte laut Regierungskreisen nun dafür verantwortlich sein, wie die endgültige Formulierung von dieser Vorschrift nun aussehen wird, um die man bereits seit vielen Monaten ringt.</p>
<p>Für den Dienstag sind einige Treffen anberaumt von mehreren Aufsichtsbehörden, es geht genau um dieses Thema, also kommen auch die Fehlspekulationen hier zur Sprache. Dies sagte eine Person, die mit den Plänen vertraut ist. Würde diese Volcker-Rule nun absolut strikt ausgestaltet, dann wäre dies sehr bitter für den Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, denn dieser gilt schon lange als einer der größten Kritiker, wenn es um das Eigenhandelsverbot geht.</p>
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		<title>Der Dax fährt heute Achterbahn – Gewinne, Verluste, und wieder Gewinne</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:12:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der ersten Handelsstunde konnte der Dax recht starke Gewinne verzeichnen, aber leider hielt dies nicht lange an, und dann ging es wieder ins Minus. Wieder einmal im Fokus an... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/der-dax-fahrt-heute-achterbahn-gewinne-verluste-und-wieder-gewinne">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Der-Dax-fährt-heute-Achterbahn.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2429" title="Der Dax fährt heute Achterbahn" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Der-Dax-fährt-heute-Achterbahn.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>In der ersten Handelsstunde konnte der Dax recht starke Gewinne verzeichnen, aber leider hielt dies nicht lange an, und dann ging es wieder ins Minus. Wieder einmal im Fokus an der Börse steht heute die Bildung der Regierung in Griechenland. Erfreuliches gibt es aber auch vom Wirtschaftswachstum in Deutschland zu vermelden, denn dieses ist weitaus größer, als man dies erwartet hat.</p>
<p>Durch dieses überraschende Wachstum der Wirtschaft Deutschlands wurde schon am frühen Vormittag der Dax so richtig angeschoben. Leider konnte er aber diese bis dann gemachten Gewinne nicht halten, und so drehte er auch wieder ins Minus, allerdings nur leicht mit 0,2 Prozent, so dass er bei 6.440 Punkten lag. Dagegen konnte der TecDax aber noch einmal etwas fester notieren, er gewann 0,2 Prozent und stand bei 773 Punkten.</p>
<p>Durch das schon sehr überraschend starke Wachstum, das Deutschland im ersten Quartal erwirtschaftet hat, konnte eine Rezession verhindert werden. Von Januar bis hin zum März stieg das Bruttoinlandsprodukt an um 0,5 Prozent im Vergleich zum Quartal davor. Dies teilte heute das Statistische Bundesamt mit in einer Schätzung. Die Analysten, 41 an der Zahl, die von Reuters befragt worden waren, hatten durchschnittlich lediglich mit einem Wachstum von 0,1 Prozent gerechnet. Allerdings reichten diese Schätzungen von &#8211; 0,3 Prozent bis hin zu + 0,2 Prozent. Dazu sagte Ralf Umlauf, Analyst bei der Helaba,, dass Deutschland so auf jeden Fall eine Rezession vermeiden kann, und damit auch sehr stark in das neue Jahr 2012 startet.</p>
<p>Ein Händler sagte, dass die Anleger nun die Sorgen bezüglich einer Verschärfung innerhalb der Euro-Krise für einen kurzen Moment beiseite geschoben haben. Dennoch bereiteten die Versuche einer Regierungsbildung in Griechenland, die bisher vollkommen erfolglos sind, weiterhin eine Menge Kopfzerbrechen. Der griechische Präsident Papoulias unternahm nun einen letzten Versuch, um doch noch ein Regierungsbündnis schmieden zu können. Wenn auch dieser Versuch nun scheitert am heutigen Dienstag, werden wohl Neuwahlen nicht mehr vermeidbar sein. Bei diesen Neuwahlen würden wohl die Gegner des laufenden Sparprogramms noch einmal einen weiteren Zulauf verzeichnen können, und dann steht eine Aufkündigung des Pakts mit der EU im Raum.</p>
<p>Die Börsianer warten nun auch noch gespannt auf den ZEW-Konjunkturindex, dieser wurde um 11 Uhr veröffentlicht. Die Experten rechneten hier auf jeden Fall damit, dass es zu einem leichten Rückgang kommt, und so, wie es aussieht, ist dies auch eingetroffen. Im Mai sankt das Barometer des ZEW ab auf 10,8 Punkte von zuvor 12,6 Punkten. Dies teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim nun mit. Ermittelt wurden die Daten durch eine Umfrage, die unter Anlegern und auch Analysten stattfand. Nach fünf Anstiegen hintereinander war dies der erste Rückgang. Überraschend war allerdings, dass die Lage wieder positiver bewertet worden ist, hier stieg das Barometer an von 40,7 Punkten auf 44,1 Punkte.</p>
<p>Trotzdem der Index rückläufig ist, konnte sich der Dax wieder etwas weiter vorarbeiten ins Plus. Er kann 0,1 Prozent gewinnen und steht bei 6.454 Punkten.</p>
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		<title>Letzter Versuch der Regierungsbildung in Athen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:36:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Europa/ Welt/ USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Nea Dimokratika]]></category>
		<category><![CDATA[Papoulias]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Letzter-Versuch-der-Regierungsbildung-in-Athen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2424" title="Letzter Versuch der Regierungsbildung in Athen" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Letzter-Versuch-der-Regierungsbildung-in-Athen.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die überwiegende Mehrheit aller Griechen wünscht sich, dass sie nun endlich eine stabile Regierung bekommen, allerdings scheinen die Parteien dies nicht auf die Reihe zu bekommen. Daher hat Präsident Papoulias beschlossen, dass er zu weiteren Verhandlungen bittet, um doch noch die drohenden Neuwahlen zu verhindern.</p>
<p>Wie man immer so schön sagt, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und auch hier ist es so, dass es noch Hoffnung gibt, dass Griechenland es schafft, eine arbeitsfähige Regierung zu bilden. Das Tauziehen geht ja bereits seit Tagen hin und her bezüglich einer möglichen Koalition der Parteien, die ja untereinander zerstritten sind. Dennoch will der Staatspräsident Papoulias weiterhin kämpfen dafür, dass eine tragfähige Regierung zustande kommt. Am gestrigen Sonntagabend kündigte er recht überraschend an, dass der heute die Gespräche fortsetzen will mit den Parteien. Wenn diese scheitern sollten, dann muss es spätestens bis zum 17. Juni zu Neuwahlen gekommen sein.</p>
<p>Die Unterredungen mit den größten Parteien Griechenlands, drei an der Zahl, waren am Sonntag weitestgehend ohne ein Ergebnis geblieben. Abends sprach der Staatspräsident dann mit den gesamten Vorsitzenden von den kleineren Parteien.</p>
<p>Bei diesen Gesprächen hatte sich die Rechtspartei Unabhängige Griechen, kurz AE, vom Grunde her bereit erklärt, in eine sogenannte Mehr-Parteien-Regierung mit einzutreten, es sei auch möglich, diese zu unterstützen. Allerdings gibt es hier Bedingungen, die sie stellen, so sagte Parteichef Panos Kammenos, dass eine Bedingung sei, dass dieses Sparpaket auf jeden Fall nicht umgesetzt wird in die Tat, und die zweite Bedingung war, dass Deutschland auch Reparationen zahlen soll für den Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Diese Partei ist eine Abspaltung der Nea Dimokratika, der konservativen Partei. Im neuen Parlament hat sie ganze 33 Abgeordnete, und somit hätte sie 182 Sitze zusammen mit den Konservativen und den Sozialisten, dies wäre eine Mehrheit im Parlament. Allerdings ist es hier noch immer vollkommen offen, ob sich die Sozialisten und die Konservativen überhaupt eine Zusammenarbeit mit dieser Partei vorstellen können. Allerdings ist die gesamten Parteienlandschaft von Griechenland mittlerweile so dermaßen zersplittert, dass es wohl nicht anders geht, als dass die bisherigen Gegner versuchen, Wege für eine Zusammenarbeit zu suchen.</p>
<p>Laut einer repräsentativen Umfrage fordern im Moment 72 Prozent aller Griechen, dass die Parteien jetzt alles versuchen sollen, damit nun endlich eine stabile Regierung entstehen kann. Ganze 78 Prozent sprachen sich sogar dafür aus, dass Griechenland im Euroland bleiben soll. Veröffentlicht wurde diese Umfrage am Sonntag in der „To Vima“, einer Athener Zeitung.</p>
<p>Weitere Finanzhilfen machte Bundesaußenminister Westerwelle derweil abhängig von der Einhaltung des Spar- und Reformkurses. Sollte eine neue Regierung diese Vereinbarungen ganz einseitig aufkündigen, dann werde es wohl keine weiteren Hilfsgelder aus Europa geben. Dies sagte er gegenüber der „Welt“.</p>
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		<title>Der Dax fällt heute morgen um mehr als zwei Prozent</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:51:42 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Banken/ Börse]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Hauptthema an den Börsen bleiben wohl auch weiterhin die Banken. Hier wirkt gerade die Krise bei JP Morgan noch richtig nach. Eine heftige Kritik müssen aber auch die Commerzbank,... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/der-dax-fallt-heute-morgen-um-mehr-als-zwei-prozent">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Dax-fällt-um-mehr-als-zwei-Prozent.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2417" title="Dax fällt um mehr als zwei Prozent" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Dax-fällt-um-mehr-als-zwei-Prozent.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Das Hauptthema an den Börsen bleiben wohl auch weiterhin die Banken. Hier wirkt gerade die Krise bei JP Morgan noch richtig nach. Eine heftige Kritik müssen aber auch die Commerzbank, hier im Inland, und die Deutsche Bank, hier im Ausland, hinnehmen.</p>
<p>Die Richtung des Dax geht heute ganz eindeutig wieder nach unten. Bereits am Morgen hat dieses Marktbarometer verloren, es waren 2,2 Prozent weniger, der Dax lag somit bei 6.435 Punkten. Das sind noch mehr als 140 Punkte unter dem Wert, zu dem er am Freitag geschlossen hatte. Auch der MDax verlor, hier waren es 1,6 Prozent, somit lag er bei 10.386 Punkten. Nicht anders sah es beim TecDax aus, er fiel auf 773 Punkte, das sind 1,3 Prozent weniger.</p>
<p>Es ist nicht nur die Schuldenkrise, die die Investoren belastet, auch China ist daran beteiligt. Hier wird befürchtet, dass sich die Konjunktur des Landes noch einmal weiter abkühlen könnte. Eine nächste Etappe innerhalb der Krise könnte durchaus die weitere Zuspitzung im Bereich der Bankenprobleme sein. Die gerade erst erfolgte neueste Fehlspekulation der JPMorgan Bank und dazu auch die recht angespannte spanische Bankenlage hatten bereits am Freitag dafür gesorgt, dass die Finanzwerte Europas nach unten gezogen worden sind. Dieser Branchenindex hatte sich in der Krise bereits geviertelt.</p>
<p>Auch den Euro hat es erwischt, nach 1,2914 Dollar zum Freitagschluss in New York kostete er heute 1,2881 Dollar. Die Anleger sind daher verständlicherweise auf der Suche nach relativ sicheren Anleihen, und so griffen sie auch heute wieder zu den Bundesanleihen. So konnte der Bund-Future wieder einmal ein neues Rekordhoch erreichen, er lag bei 143,25 Punkten.</p>
<p>Aus Sicht der Börse ist die Lage in den momentanen Krisenländern mehr als schlecht. Bekannt ist ja schon länger, dass die Griechen wirklich mit dem Rücken an der Wand stehen. Ohne immense Einschnitte und auch großartige Verwerfungen im Leben von jedem einzelnen Griechen ist ein Neuanfang überhaupt nicht denkbar. Dies kann man auch am Leitindex der Börse in Athen sehen. Dieser fiel gerade erst am Freitag auf einen Stand, der der tiefste war seit rund 20 Jahren.</p>
<p>Nach dem Börsenschluss in Deutschland hatten an der Wall Street auch die US-Indizes nachgegeben, somit lag der Dow Jones am Schluss 0,3 Prozent niedriger, und der Nasdaq blieb fast unverändert. Aber auch der S&amp;P500 musste einen Verlust hinnehmen von 0,5 Prozent. In Tokio konnte der Nikkei-Index anziehen am Montag, er legte um 0,1 Prozent zu, so dass er bei 8.966 Punkten lag. Auch der Shanghai Composite konnte steigen, und zwar 0,3 Prozent, er lag bei 2.403 Punkten lag.</p>
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		<title>Milliarden von der JPMorgan Chase verzockt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:01:26 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Europa/ Welt/ USA]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlspekulationen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwetten]]></category>
		<category><![CDATA[JPMorgan Chase]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie kann man sich nicht gegen die Erinnerungen wehren, die wieder aufkommen an die große Finanzkrise, wenn man sich den Fall von Fehlspekulation anschaut, den die Großbank JPMorgan bekanntgegeben hat.... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/milliarden-von-der-jpmorgan-chase-verzockt">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/JPMorgan-verspekuliert-Milliarden.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2412" title="JPMorgan verspekuliert Milliarden" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/JPMorgan-verspekuliert-Milliarden.jpg" alt="" width="200" height="267" /></a>Irgendwie kann man sich nicht gegen die Erinnerungen wehren, die wieder aufkommen an die große Finanzkrise, wenn man sich den Fall von Fehlspekulation anschaut, den die Großbank JPMorgan bekanntgegeben hat. Diese größte Bank der USA hat rund zwei Milliarden Dollar seit dem Anfang des Monats April verloren bei sehr riskanten Finanzwetten, das sind rund 1,5 Milliarden Euro.</p>
<p>Am späten Donnerstag Nachmittag war der Chef der Bank, Jamie Dimon, gezwungen, den Anlegern persönlich diese Information zu überbringen. Er sagte in einer Telefonkonferenz, die ganz eilig anberaumt worden war, dass diese Verluste absolut selbstverschuldet seien. Er berichtete in diesem Fall über „ungeheuerliche Fehler“, falschen Entscheidungen und auch Schlampereien. Man untersuche derzeit noch, wie es überhaupt erst so weit kommen konnte. Dimon erklärte, dass dies nicht die Art sei, wie die Bank ihr Geschäft betreiben wolle.</p>
<p>Unter anderem führte Dimon diese Desaster zurück auf ein falsches Modell für die Risikosteuerung. Dennoch müsse er auch noch einräumen, dass es sogar noch schlimmer werden könne, denn diese Finanzwetten laufen noch immer weiter. Man wolle seitens der Bank nicht absolut überhastet aussteigen aus diesen Geschäften und dadurch dann noch weitere Verluste riskieren.</p>
<p>Für das laufende Quartal sagte der Bankchef in der verantwortlichen Sparte seiner Bank einen Verlust voraus, der bei 800 Millionen Dollar liegen soll. Ursprünglich war hier ein Gewinn prognostiziert worden von 200 Millionen Dollar. Dies bedeutet aber auch, dass sich auch der Gesamtgewinn sehr merklich verringern wird. Unter dem Strich hatte diese Bank noch im ersten Quartal einen Gewinn gemacht von 5,4 Milliarden Dollar.</p>
<p>Auf diese Nachricht reagierten alle Börsianer geschockt. Im nachbörslichen Handel fiel die Aktie der Bank um ganze sechs Prozent, und dabei zog sie auch gleich noch einige andere Banktitel mit hinunter. Auch die Börsen in Europa und Asien reagierten auf diese Nachricht sehr nervös, und auch in Deutschland startete der gesamte Aktienmarkt deshalb viel schwächer.</p>
<p>Dimon versicherte, dass man das Problem lösen werde. Allerdings lehnte er es mehrmals ab, weitere Details dieser Finanzwetten offen zu legen.</p>
<p>Fest steht nur, dass die Bank mit sogenannten synthetischen Finanzprodukten in einem recht großen Stil spekuliert hat. Die einfache Übersetzung lautet, die Bank hat ganz einfach gewettet. Genau solche Art von Wetten waren der Auslöser für die ganz große Finanzkrise aus dem Jahr 2008. Eigentlich sollte durch neue Vorschriften wie zum Beispiel die Volcker-Rule verhindert werden in den USA, dass die Banken jemals wieder zum Spieler werden und dann hinterher wieder der Staat für das Ergebnis geradestehen muss.</p>
<p>Der Bankchef sagte, dass dieser Handel zwar nicht diese sogenannte Volcker-Rule verletzt habe, aber definitiv verstoßen haben gegen das Dimon-Prinzip. Der Bankchef Dimon ist bekannt als einer der schärfsten Kritiker einer zu starken Bankregulierung. Er konnte sich dies leisten, denn er hatte sein Haus fast ganz ohne Verluste durch die letzte Finanzkrise gebracht. Die Bank aus New York ist das Kreditinstitut in den USA, das am besten verdient.</p>
<p>Schon ein paar Wochen zuvor war Kritik aufgekommen an diesen Spekulationen, die von der JPMorgan durchgeführt werden. Sowohl die Nachrichtenagentur Bloomberg als auch das „Wall Street Journal“ hatten davon berichtet, dass in London ein Händler dieser Bank wohl recht große Geschäfte tätige. Diese würden den kompletten Markt bewegen. Für diesen Händler gab es auch gleich einen neuen Spitznamen, er wird jetzt als „Wal von London“ bezeichnet. Damals hatte Dimon gesprochen von einem „Sturm im Wasserglas“.</p>
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		<title>Die Anleger sind heute in der Verkaufslaune</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:29:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Banken/ Börse]]></category>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Bankenwerte wurden heute ins Minus gezogen durch JP Morgan, hier hatte man sich ganz einfach verzockt. Auch recht schwache Vorgaben sorgen dafür, dass die Stimmung gedrückt wird. Die... <span class="meta-more"><a href="http://www.kredit.ms/die-anleger-sind-heute-in-der-verkaufslaune">Read more &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Anlerger-in-Verkaufslaune.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2406" title="Anlerger in Verkaufslaune" src="http://www.kredit.ms/wp-content/uploads/2012/05/Anlerger-in-Verkaufslaune.jpg" alt="" width="170" height="257" /></a>Die deutschen Bankenwerte wurden heute ins Minus gezogen durch JP Morgan, hier hatte man sich ganz einfach verzockt. Auch recht schwache Vorgaben sorgen dafür, dass die Stimmung gedrückt wird. Die weitere Richtung, die der Dax nehmen wird, hängt auch von den Konjunkturdaten ab, die von den Anlegern sehr gespannt erwartet werden.</p>
<p>Allerdings geht es für den Dax heute wieder einmal abwärts. Auf die Wochensicht gesehen hat er mehr als ein ganzes Prozent verloren. Allein im Vormittagshandel hat der Leitindex 0,54 Prozent verloren, er stand somit bei 6.482 Punkten. Noch am Donnerstag konnte der Dax zulegen um 0,66 Prozent, so dass er bei 6.518 Punkten landete.</p>
<p>Unter anderem sind auch sehr schwache Vorgaben mit verantwortlich für die momentan herrschende Verkaufsstimmung. An der Wall Street schafften die Kurse es gestern gerade noch in das Plus hinein. Von den Händlern war zu hören, dass die Anleger nach der vorherigen Talfahrt die Chance zu einem Neueinstieg sähen. Auch die Konjunkturdaten hatten zu diesem etwas verhaltenem Optimismus beigetragen, denn hier ging die Zahl von den Arbeitslosenanträgen zurück. Dagegen verlor der Nikkei-Index um 0,56 Prozent, 0,3 Prozent büßte der Index in Shanghai ein.</p>
<p>Konjunkturdaten könnten noch für einige weitere Impulse sorgen, am heutigen Nachmittag werden noch die US-Erzeugerpreise für den April und auch das Konsumklima von der Uni Michigan für den Monat Mai bekanntgegeben. In Deutschland stehen auch die Verbraucherpreise an. Die Bilanzflut dieser Woche lässt nun etwas nach, und es werden nur noch sehr wenige Unternehmen berichten, unter anderem Deutsche Wohnen, Borussia Dortmund und auch Drillisch.</p>
<p>Gerade im Vormittagshandel stehen aber auch die Bankenwerte sehr unter Druck. JPMorgan, die US-Großbank, hatte am gestrigen Donnerstag mitgeteilt, dass sie zwei Milliarden Dollar verloren habe durch eine fehlgeschlagene Handelsstrategie. Andere Bankwerte waren gleich mit betroffen, die Aktien der Deutschen Bank verbilligten sich, 1,7 Prozent waren es weniger, bei der Commerzbank waren es 1,2 Prozent. Auch der europäische Bankenindex musste 1,5 Prozent abgeben.</p>
<p>Wegen einer Kapitalerhöhung geben die Aktien von der Firma Fresenius um ganze vier Prozent nach. Somit waren sie heute der absolut schwächste Wert im ganzen Dax.</p>
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