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Keine Eile bei der Fed – die Börsen profitieren

Fed lässt den Dax steigenSchon im Dezember war spekuliert worden, dass die US-Notenbank Fed eine eventuelle Zinsanhebung wohl doch nicht so früh angehen werde, wie viele annehmen. Diese Annahme trieb auch gestern die Anleger in den USA an, sie griffen bei den Aktien zu, und auch der Dax kann davon profitieren.

Jede Aussage eines Notenbankers oder einer Notenbank selbst wird schon seit einigen Monaten auf die Goldwaage gelegt, mit einem einzigen Satz kann so dafür gesorgt werden, dass Börsen auf Talfahrt gehen oder in den Himmel steigen. Am heutigen Donnerstag kann der Dax gut zulegen, und zu verdanken hat er dies auch wieder einer Notenbank. So wie es zur Zeit aussieht, will die US-Notenbank Fed ihre Zinsen nicht so schnell erhöhen, wie Experten dies befürchtet hatten. So startete der Dax mit 9.643 Punkten in den Tag, konnte danach noch einmal etwas zulegen, und fiel zwischenzeitlich wieder etwas ab auf 9.607 Punkte. Schon gestern hatte der Dax mehr als ein Prozent zulegen können. Am späten Vormittag verbucht der Dax ein Plus von einem Prozent, er notiert bei 9.617 Punkten. Aufwärts geht es auch für die Indizes der zweiten Reihe, dort legt der MDax 1,3 Prozent zu, er erreicht 17.063 Punkte. Beim TecDax gibt es sogar einen Zuwachs von 1,4 Prozent, somit notiert der Index bei 1.387 Punkten.

So gibt es im Dax heute nur sehr wenige Verlierer, am Ende des Leitindex befinden sich die Aktien von SAP mit einem Minus von 1,5 Prozent, und die Werte von E.on geben 0,3 Prozent ab. An der Spitze des Index stehen die Titel von Bayer, diese gewinnen 2,4 Prozent hinzu. Dahinter sind die Papiere von BASF zu finden mit einem Plus von zwei Prozent. Um 1,9 Prozent geht es nach oben für die Werte von Fresenius Medical Care. Auch die Deutsche Telekom und HeidelbergCement liegen mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent gut im Rennen.

Auch im MDax sieht es gut aus, dort setzen sich die Titel von Bilfinger an der Spitze durch mit einem Plus von 3,7 Prozent. Für Rheinmetall geht es 3,2 Prozent aufwärts, und die Papiere von Dürr und Metro gewinnen drei Prozent hinzu. Am Ende des Index sind die Titel von Kuka und Aurubis zu finden mit einem Minus von jeweils 0,4 Prozent.

Auch im TecDax gibt es nicht sehr viele Verlierer, allerdings einen größeren, und das sind die Titel von Manz, diese müssen 2,2 Prozent abgeben. 0,5 Prozent verlieren die Papiere von O2. An der Spitze des Technologieindex setzten sich die Werte von Cancom durch, diese legten 4,4 Prozent zu. Ein Plus von 3,8 Prozent verbuchten die Aktien von Stratec, und jeweils 2,6 Prozent können die Werte von Jenoptik, Nordex und Aixtron zulegen.

Die Vorgaben aus den USA waren gut, sowohl der Dow-Jones-Index als auch der S&P-500 und der Nasdaq konnten jeweils rund 1,2 Prozent zulegen. Auch hier waren es die Hoffnungen darauf, dass die Zinsen nicht so bald erhöht werden durch die Fed, die die Anleger antrieb. Gut zulegen konnte auch der japanische Nikkei-Index, er gewann 1,7 Prozent hinzu, er erreichte 17.168 Punkte.

Schon gestern hatte wieder eine Notenbank für ein gutes Plus gesorgt, dieses Mal war es die EZB. Hier wurden durch die rückläufigen Preise zum Hoffnungsträger darauf, dass die EZB doch bald ihre lockere Geldpolitik weiter ausweiten könnte.

Gestern wurden erfreuliche Daten vom Arbeitsmarkt in Deutschland veröffentlicht, nun hoffen die Anleger auf die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, die heute veröffentlicht werden, denn am Nachmittag stehen die Erstanträge auf die Arbeitslosenhilfe an. Bisher sieht es so aus, als ob man hier auch mit positiven Zahlen rechnen könnte.

 

 

 

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